Cloppenburg - Das Konzert der Oldenburger Gruppe „Heart of Gold“ am Sonnabendabend im Museumsdorf hat die 150 Besucher schlicht begeistert. Gespielt wurde – der Bandname ließ es vermuten – Musik aus den 1960er und 1970er Jahren. Es war die Musik, die viele auch noch heute in Erinnerung haben.
Den Auftakt machte ein Song der „Beatles“. Die Aufforderung „Singt mit“ wurde sofort umgesetzt. So gab es während des ganzen Konzert fast kein Lied, ohne die Aktivitäten der Besucher. Es wurde geklatscht und laut mitgesungen. „Wir haben einen neuen Cloppenburger Museumschor“, freute sich die Sängerin der Band.
Seit zehn Jahren spielt die Gruppe zusammen und hat auch Songs aus der Neuzeit im Repertoire. Und die Musik kommt an. So auch in Cloppenburg, wo die Band zum ersten Mal aufgetreten ist. Lieder von Tina Turner oder „Steppenwolfs“ „Born to be wild“ wurden lauthals mitgesungen. „Ich freue mich sehr, wie ihr mitsingt“, sagte Sängerin Claudia Fröhling, die mit ihrer tollen Stimme die Songs perfekt rüberbrachte.
Jugenderinnerungen kamen bei den Besuchern hoch, als Songs von Carlos Santana oder Jennis Joplin die Stimmung auf den Höhepunkt brachten.
Auch nach der Pause setzte sich die tolle Stimmung fort. Immer wieder wurden persönliche kurze Geschichten über das Fahrrad angesprochen. „Halbstark, oh Baby, Baby halbstark“ kannten alle und das Publikum ließ sich nicht lumpen. Es bedurfte schließlich keiner Aufforderung durch die Band mehr: Sobald ein bekannter Song angespielt wurde, klatschten und sangen die Gäste mit. Lieder der „Lords“ wie „Over in the Gloryland“ oder Drafi Deutschers legendäres „Marmor, Stein und Eisen bricht“ mit Sangeskraft begleitet. Songs der „Rolling Stones“, von David Bowie oder auch „Golden Earring“ ließen die Besucher frohlocken.
