Schortens - „. . . sonst ist der bittre Frost mein Tod“: Die Mantelteilung des Martin von Tours gilt als Sinnbild des Glaubens und der Liebe Gottes. In einem kleinen Rollenspiel in der katholischen Dreifaltigkeitskirche haben Kinder der Kirchengemeinde Schortens am St. Martins-Tag am Freitagabend in einer kleinen Andacht aus dem Leben des Heiligen Martin erzählt, weshalb man St. Martins-Lieder singt und Laternen durch die Straßen trägt.

Draußen vor der Kirche wartete bereits Dietmar Christ aus Nobiskrug als Heiliger Martin hoch zu Ross. Gemeinsam machten sich Kinder, Eltern und Großeltern zum Laternenumzug auf den Weg durch Schortens, St. Martin auf seinem Pferd vorneweg. Die Lieder und Laternen sollen mit ihrem Schein von der Güte Martins berichten und die Liebe Gottes zu den Menschen tragen. Der Martins-Umzug endete auf der Gemeindewiese am großen Lagerfeuer, und dort gab es für alle Leckermäuler eine süße „Martinsgans“.