NWZ
berichtete) in den Saal der Gastwirtschaft Bürgerklause (Tapken) gefunden. Eingeladen zu dem Treffen unter der Leitung von Ehrenbürgermeister Rudi Bley (CDU) hatten der Kunst- und Kulturkreis sowie der Heimatverein, die auch für die Organisation verantwortlich zeichneten.Eine klare Zielvorgabe
„Mit einem Heimathaus wollen wir unter anderem den Gruppen, die keinen eigenen Treffpunkt besitzen, die Möglichkeit eines Zuhauses geben“, hieß es vor Ort.
Nach Angaben der Befürworter ist das Projekt Heimathaus so aufgestellt, dass es von allen örtlichen Gruppen und Institutionen genutzt werden kann. Zu diesem Konzept präsentierte der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley, der auch einen der drei zuständigen Facharbeitskreise leitet, deren bislang vorliegende Ergebnisse.
Im Dorfpark soll an der Stelle des früheren „Kuhlen-Hauses“ auf 270 Quadratmetern ein Mehrfunktionsgebäude mit integriertem Tourismusbüro entstehen. Im Erdgeschoss ist ein etwa 80 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum mit Bühne und Sanitäranlagen geplant. Das Dachgeschoss soll Versammlungsräume sowie Archivflächen und ein Heimatmuseum enthalten. Zum Konzept gehören auch von außen zugängliche Toiletten und Wohnmobil-Stellplätze. „Veränderungen in der Planung sind möglich“, so Karl-Heinz Bley. „Vorschläge können gerne eingebracht werden.“
Vorsitz für Hackstedt
Die Kosten belaufen sich auf circa 551 000 Euro. Das Vorhaben kann mit rund 180 000 Euro gefördert werden. Wenn der Förderverein 120 000 Euro aufbringt, verbleiben für die Gemeinde Garrel noch 250 000 Euro. 34 Gründungsmitglieder beschlossen die Fördervereinssatzung. Erster Vorsitzender wurde Bernd Hackstedt, Stellvertreterin: Ulla Tangemann-Rolfes, Kassenwart Hans Gehlenberg und Schriftführerin Rita Otten.
