Delmenhorst - In einem norddeutschen Feriendorf verschwindet eine frisch verheiratete Frau auf mysteriöse Weise. Nach einer Weile taucht sie wieder auf, aber der Ehemann behauptet, dass sie nicht seine Frau ist. Spannung bis zum Schluss verspricht das Kriminalstück „Wat is mit Lisa?“ von Robert Thomas, mit dem das Niederdeutsche Theater Delmenhorst in die neue Spielzeit startet. Premiere ist am 5. Oktober (20 Uhr) im Kleinen Haus (Max-Planck-Straße). Bei dieser Inszenierung arbeiten die Niederdeutschen zum ersten Mal mit dem renommierten Regisseur Ulrich Herold (Hamburg) zusammen.
Mit dem bekannten und beliebten Bühnenklassiker „Rommé to drütt“ von Petra Blume geht es dann im Januar 2014 beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst weiter. Regie führen Marion Rose und Bühnenleiter Heinrich Caspers. Die turbulente und pointenreiche Komödie um drei Witwen auf kriminellen Abwegen hat am 11. Januar Premiere.
Ein Publikumsrenner könnte auch die Komödie „Keerls döör un döör“ von Kerry Renard (Niederdeutsch von Heino Buerhoop) werden. Premiere ist am 8. März. Regie führt Dirk Wieting. Im Zentrum stehen drei Paketboten, die eine Wohltätigkeits-Travestie-Show auf die Beine stellen wollen, um Geld für eine Augenoperation zu sammeln. Nach Feierabend tauschen sie ihre Arbeitskluft gegen Glitzerfummel, Perücke und Pumps und proben heimlich im Lagerraum des Paketdienstes. Nach einigem Hin und Her und etlichen Pannen endet das Stück mit dem glanzvollen Auftritt des Trios in aufsehenerregenden Kostümen.
„Die letzten 20 Minuten müssen rocken“, macht Wieting klar. Die Show ist aber nicht die einzige Herausforderung für das Ensemble. Zugleich muss das Publikum im Frühling in Weihnachtsstimmung versetzt werden. Da darf man gespannt sein.
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