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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Festival: Heiße Diskussion über neue Arten des Erzählens

28.08.2015

Oldenburg Das 22. Filmfest Oldenburg (16. bis 20. September) wird europäischer denn je. Erstmals nutzt die Europäische Film-Akademie das internationale Festival als Bühne für die Bekanntgabe der Nominierungen zum „Discovery Award“ für den besten Film eines neuen Regisseurs – eine nicht sehr bekannte, aber umso bedeutendere Trophäe.

Das betont auch Jurymitglied Dagmar Jacobsen. „Der Discovery Award verhilft unbekannten Regisseuren zu erstem Ansehen und zeigt, dass ihr Erstling etwas Besonderes ist“, sagt die im Ammerland aufgewachsene Produzentin und Regisseurin („Annas Sommer“, „El Otro“), die heute in Berlin lebt. Seit 1988 vergibt die EFA diesen Preis, Sieger waren heutige Stars wie Kenneth Branagh („Henry V.“), Pedro Almodóvar („Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“) oder Jan Ole Gerster („Oh Boy“).

Die siebenköpfige Jury muss in diesem Jahr aus 35 höchst unterschiedlichen Filmen aus ganz Europa die fünf Nominierungen auswählen. „Es wird heiß diskutiert“, weiß Dagmar Jacobsen. „Es geht ja darum, ein Talent zu entdecken, vielleicht eine neue Art der Filmsprache, der Kameraführung oder des Erzählens.“ Wichtig ist für sie, „die Machart des Werks zu bewerten und nicht nur seinen Inhalt“.

Neu ist, dass im Rahmen eines Festivals nominiert wird. „Zuletzt hatten wir per Skype beraten und entschieden, aber das ist nicht sehr konstruktiv“, meint die Produzentin. „Nun sind wir an einem Ort versammelt, können uns in Ruhe austauschen und so auch die Nominierung aufwerten.“

Das Oldenburger Filmfest sei ideal dafür, weil es „für seine Liebe zu jungen Filmemachern sowie für eine inspirierende und innovative Atmosphäre bekannt ist“, ergänzt EFA-Vorsitzende Agnieszka Holland, selbst preisgekrönte Regisseurin („Hitlerjunge Salomon“). Und Festivalchef Torsten Neumann freut sich: „Die Kooperation ist für uns eine hohe Wertschätzung. Sie soll aber nicht den German Independent Award ersetzen.“ Dieser höchste Oldenburger Preis wurde erneut aus finanziellen Gründen gestrichen.

Die fünf nominierten Regisseure werden am 20. September im Oldenburgischen Staatstheater bekanntgegeben. Der „European Discovery Award 2015“ wird dann im Dezember in Berlin bei der Verleihung des 28. Europäischen Filmpreises verliehen.

Klaus Fricke
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