Großenkneten - Die Gemeinden Großenkneten zeigt sich ihrer idyllischen Seite. „Im Blockhaus Ahlhorn sind Sie an einem unserer schönsten landschaftlichen Orte einquartiert worden“, sagte Bürgermeister Thorsten Schmidtke am Dienstagabend beim Empfang des Rates der polnischen Gemeinde Suprasl im Kneter Gasthaus Kempermann. Selbst das Wetter spielte mit: strahlender Sonnenschein. Dabei waren die Polen am Montagmorgen bei Regen auf die rund 24-stündige Busreise über 1250 Kilometer samt einer Übernachtung aufgebrochen.

Der Begriff „Rat“ grenzt es zu sehr ein: Neben Kommunalpolitikern aus der polnischen Partnergemeinde um Bürgermeister Radoslaw Dobrowolski sind unter den 34 Gästen auch Vertreter der Verwaltung, von Vereinen und Einrichtungen und ein Geistlicher. Um 17.15 Uhr trafen sie beim Blockhaus Ahlhorn ein, um 19 Uhr wurden sie mit einem Abendessen im Gasthaus Kempermann herzlich in der Gemeinde willkommen geheißen. Bis Freitagmorgen erwartet sie mit den Spitzen des Großenkneter Rates und der Verwaltung ein abwechslungsreiches Programm.

„Das eine oder andere Gesicht ist mir bereits in guter Erinnerung“, sagte Schmidtke. Er selber war mit einer kleinen Delegation im Oktober 2013 in Bialystok gewesne. „Die Denkmalseinweihung in Kopna Góra ist mir noch in sehr emotionaler Erinnerung.“ Viele gute Kontakte seien bereits entstanden, so Schmidtke, „und ich bin mir sicher, dass es auch nach dem diesem Treffen wieder neue Freundschaften geben wird.“

Aneta Redmann übersetzte diese Rede ebenso wie die nachfolgende von Heinz Heinsen, Partnerschaftsausschuss-Vorsitzender. Er hob hervor: „Der Kontakt erschöpfte sich nie allein in offiziellen Pflichten. Immer waren es die Menschen, die zuein­ander fanden, deren Begegnungen die Partnerschaft mit Leben erfüllten.“ Er betonte aber auch: „Eine gute Partnerschaft ist zwar erfreulich wie ein schönes Geschenk; man bekommt sie aber nicht geschenkt. Man muss sie sich vielmehr immer wieder erarbeiten.“ Angesichts der guten Atmosphäre zwischen Gastgebern und Gästen dürfte es eine angenehme „Arbeit“ werden.

Ulrich Suttka
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