Lemwerder - Auf eine ganze Reihe Unikate wird treffen, wer am 1. März durch die Begu in Lemwerder streift. Dort könnte zum Beispiel ein Hut erstanden werden, den sonst keiner auf dem Kopf trägt. Oder man kauft einen handgemachten Scherenschnitt und findet für dieses dekorative Einzelstück einen schönen Platz in den eigenen vier Wänden. Beim nunmehr 13. Kunstwerkermarkt, der am Sonntag, 1. März, von 10.05 bis 18 Uhr stattfindet, zeigen 25 Aussteller ihre aufwendig gestalteten Unikate.

Die Handwerker kommen aus ganz Norddeutschland, erklärt Organisatorin Karin Westphal: „Ich kenne alle persönlich und kenne ihre Arbeiten.“ Handverlesen sind somit die Aussteller. Rund die Hälfte von ihnen kommt zum ersten Mal nach Lemwerder – ein Punkt, der Karin Westphal wichtig ist, schließlich sollen die Besucher nicht jedes Jahr die gleichen Sachen zu sehen bekommen. Abwechslung soll geboten werden. Deshalb achtet sie auch darauf, dass die Aussteller alle ein anderes Steckenpferd haben. Doris Neupert aus Bremen fertigt zum Beispiel Specksteinfiguren und Vogelkränze. Evelin Oberbeck aus Hannover ist Goldschmiedin und zeigt ihren handgefertigten Schmuck. Schnallen und Broschen sind die Leidenschaft von Sabine Heise aus Melle. Steffi Schröter aus Jever entwirft und gestaltet Damenmode und Alfred Baumann aus Bockhorn malt.

Ein Aussteller der ersten Stunde des Lemwerderaner Kunstwerkermarktes ist hingegen Heinz-Bernhard Fleßner aus Ganderkesee: Er stellt aus altem Tafelsilber individuellen Schmuck her. Und auch Jan-Gerd Friederichs aus Wiefelstede ist mit seinen Gartenaccessoires immer wieder in Lemwerder vertreten.

Karin Westphal, die zusammen mit Günter Nowotny von der Begu für den Markt verantwortlich zeichnet, hat zudem dafür gesorgt, dass es in der Begu eine Ruhe-Ecke gibt, in der sich die Besucher bei einer Tasse Kaffee zurückziehen können. Die Gastronomie in der Begu hat während des Marktes ebenfalls geöffnet.

Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg