Oldenburg/Im Nordwesten - Gott und Kirche, sagt sie, das war früher irgendwie immer etwas „schnarchig“. Seitdem die 16-jährige Helena Theis konfirmiert ist, sieht das für sie ganz anders aus. Theis ist mittlerweile eine sogenannte Teamerin, eine Ansprechpartnerin für Kinder auf dem Weg zur Konfirmation. Eine von denen, die ihr in ihrer Zeit vor der Konfirmation so richtig Lust gemacht haben auf Gott, Gemeinschaft und Kirche.
Jetzt gibt Helena Theis ihre Erfahrung an Jugendliche weiter, die ebenfalls Teamer werden wollen. 200 ehemalige Konfirmanden aus den vier evangelischen norddeutschen Landeskirchen Bremen, Hannover, Oldenburg und der reformierten Kirche, waren den ganzen Sonnabend zu verschiedenen Workshops im Oldenburger PFL versammelt.
Etwa ein Jahr lang dauert die Ausbildung. Wer sie abschließt, ist gleichzeitig im Besitz der sogenannten Jugendleitercard, einem amtlichen Ausweis, der zur Arbeit mit Jugendlichen legitimiert.
Die Konfirmandenzahlen seien derzeit „recht stabil“, sagt Matthias Hempel, Oldenburger Pfarrer für konzeptionelle Konfirmandenarbeit. Dennoch sei die Anmeldung zur Konfirmation kein „Selbstläufer“ mehr.
