HöVEN - HÖVEN/FA - Die Gastwirtschaft in der Reithalle Höven ist das neue Betätigungsfeld der Wardenburgerin Regina Bruns. Die 37-Jährige hat Anfang des Jahres die Nachfolge von Irmgard Neuhaus angetreten, die mehr als zwei Jahrzehnte in der Reithalle dafür sorgte, dass auch das leibliche Wohl der Pferde- und Ponyfreunde nicht zu kurz kam.

„Das ist genau das, was ich immer gesucht habe“, freut sich Regina Bruns. Die gebürtige Wardenburgerin ist vom Fach und bringt viel Erfahrung in der Bewirtung von Gruppen mit. Die 37-Jährige arbeitete viele Jahre in der Großküche eines Industrieunternehmens und war zum Schluss bei der Bundeswehr in Bümmerstede im Mannschaftsheim beschäftigt.

Der Entschluss, aus ihrer dortigen unbefristeten Stelle zu kündigen, sei ihr natürlich nicht ganz leicht gefallen, zumal die Chemie zwischen ihr und den Kollegen stimmte, räumt Bruns ein. Letzten Endes zog die Wardenburgerin aber doch die Chance vor, sich selbstständig zu machen. Die Nähe zum Wohnort war nur ein Argument für den Wechsel. Nach ihren Gesprächen mit dem Vorstand des RV Höven, in dem die gegenseitigen Vorstellungen abgeklopft wurden, war die Gastronomin sicher, das Richtige zu tun. „Einen Teil der Mitglieder kenne ich sogar noch aus meiner eigenen Schulzeit“, erzählt die neue Pächterin. An der Inneneinrichtung hat sie nur minimale Veränderungen vorgenommen, ihr Hauptaugenmerk lag erst einmal im kulinarischen Bereich, zumal der Blick durch eine Fensterfront auf das Treiben in der Reithalle schon allein Anziehungskraft auf die Mitglieder und Gäste des Vereins ausübt. Eine kleine Tischkarte wirbt für „Klassiker“ wie Toast Hawaii, Frikadellen oder Bockwürste. In der kleinen

Küche zaubern und bedienen wird Bruns weitestgehend im Alleingang.

Der größte Ansturm findet immer am Wochenende statt. „Sonntagmorgens trifft sich hier fast das ganze Dorf“, berichtet Bruns. Zusätzlich hofft sie, Familienfeiern und Gruppenveranstaltungen wie Kohlfahrten ausrichten zu können. „Platz habe ich hier für bis zu 80 Personen.“