Jeddeloh I - Seit mehr als 16 Jahren öffnen Anke und Brun zu Jeddeloh einmal im Jahr ihren Garten und ihre Nebengebäude, um zu einem Hoffest nach Jeddeloh I einzuladen. Kunsthandwerker, aber auch Kulinarisches können die Besucher dabei kennenlernen und einfach nur den Tag in einer entspannten Atmosphäre genießen.

Auch am Sonntag fand wieder das Hoffest statt, jedoch unter anderen Gesichtspunkten. Anke und Brun zu Jeddeloh hatten eingeladen, um mit den Besuchern die Fertigstellung des Projektes „Alter Bullenstall“ zu feiern. Es sollte ein Veranstaltungsraum als Saisonbetrieb gestaltet werden, der u.a. die Aufwertung des Angebotes für Gartenkultur in der Region Parklandschaft Ammerland, die Steigerung der Veranstaltungsanzahl, die Professionalisierung der Angebote und vor allem die Verbesserung der Barrierefreiheit zum Ziel hatte.

Über das „LEADER“-Förderprogramm wurde finanzielle Unterstützung beantragt und bewilligt. Während Regionalmanagerin Marlies Puls aus Oldenburg das Projekt bis zu seiner Umsetzung begleitete, war Patricia Bonney vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems zuständig für das Startprojekt LEADER-Förderung. Die beiden Frauen und Udo Meints, Geschäftsführer der LEADER-Geschäftsstelle Parklandschaft Ammerland, überzeugten sich am Sonntag von den verrichteten Arbeiten und waren mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

In seinen Grußworten, mit denen am Sonntag das Hoffest offiziell gestartet wurde, hob Klaus Groß, Bürgermeister von Westerstede und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) LEADER in der Parklandschaft Ammerland, die besondere Möglichkeit hervor, in diesem Prozess regionale Abläufe mitzugestalten. Anke zu Jeddeloh hatte hier den ersten Antrag gestellt und ihn auch umgesetzt. „Die ganze LAG freut sich über dieses erste Projekt. Als Vorsitzender sage ich danke und gratuliere von Herzen zu der gelungenen Maßnahme.“

Anschließend hatten die Besucher die Möglichkeit, die abgeschlossenen Umbaumaßnahmen zu begutachten, sei es der Zusatzraum, der nun als Ausstellungsraum genutzt wird, oder auch die jetzt barrierefreie Toilette. Dazu stellten Kunsthandwerker aus der Region ihre Waren vor und stießen auf großes Interesse. Die Organisatoren zeigten sich mit dem Verlauf des Hoffestes sehr zufrieden.