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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Hohe Auszeichnung für einen Gefeuerten

01.10.2008

ESSEN /BERLIN Das Aalto Theater Essen ist Opernhaus des Jahres. Nach einer Umfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ unter 50 unabhängigen Kritikern wurde das Haus als beste Opernbühne im deutschsprachigen Raum gewählt. Das geht aus dem Jahrbuch „Oper 2008“ des Fachblattes hervor.

Die Kritiker würdigten die Aufbauleistung des Intendanten und Generalmusikdirektors Stefan Soltesz, der seit 1997 als künstlerischer Kopf und Dirigent beispielhafte Qualitätsstandards setze. So wurden auch die von Soltesz geleiteten Essener Philharmoniker erneut zum Orchester des Jahres gekürt. Den zweiten Platz teilen sich die Oper Frankfurt und das Theater Basel.

Soltesz habe eine „gesunde Skepsis gegenüber Trends und Moden, gegenüber der Macht und dem Markt der Eitelkeiten“, schreibt die Zeitschrift. Die Auszeichnung wurde wenige Tage nach der fristlosen Entlassung des Intendanten der Essener Philharmonie, Michael Kaufmann, wegen Etatüberschreitung bekannt gegeben.

Kaufmann hatte die Leitung vor viereinhalb Jahren übernommen. Philharmonie, Oper, Theater, Ballett und Orchester sind in Essen in einer gemeinsamen Dachgesellschaft verbunden.

Als beste Regisseure nannten die Kritiker Hans Neuenfels und Christof Loy für Produktionen in Essen, Frankfurt und Basel. Gewürdigt wurden Neuenfels „Tannhäuser“-Revue in Essen, die Produktion von Othmar Schoecks „Penthesilea“ (Basel) sowie Loys intimer Blick auf Mozarts „Cosí fan tutte“ in Frankfurt und Hans Werner Henzes „Bassariden“ an der Bayerischen Staatsoper München. Die Baseler „Penthesilea“ wurde zudem zur „Aufführung des Jahres“ gewählt.

Als wichtigste Neuentdeckung lobten die Experten die Oper „Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“ von Walter Braunfels, die an der Deutschen Oper nach mehr als 50 Jahren erstmals szenisch aufgeführt wurde. Auch die „Uraufführung des Jahres“ ging in Berlin über die Bühne: Henzes „Phaedra“ an der Staatsoper Unter den Linden.

Aber auch als „Ärgernis des Jahres“ ist auf Berlin Verlass: Wieder äußerten sich die Kritiker verärgert über die ungeklärte Neuordnung der Berliner Opernlandschaft. Genannt wurden dabei die Krise um die Leitung der Lindenoper mit Generalmusikdirektor Daniel Barenboim und dem mittlerweile abgetretenen Intendanten Peter Mussbach sowie mangelnde Kooperationsbereitschaft zwischen den drei Häusern.

Info: www.philharmonie-essen.de

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