HOHENKIRCHEN - Fröhlich feiernde Menschen und tolles Programm – beim Dorffest in Hohenkirchen war für jeden das Passende dabei.

Von Kirsten Homola

HOHENKIRCHEN - Bis auf den letzten Platz besetzt war die Gaukirche am Freitagabend beim 22. Dorfkonzert. Die vielen Besucher waren gekommen, um dem bunten Melodienstrauß des Hohenkirchener Frauenchores und des Männergesangsvereins „Liedertafel von 1844“ zu lauschen. Beide Chöre werden von Andreas Dönath geleitet.

Neben den beiden Chören wirkten der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde unter Leitung von Karl-Heinz Grögor mit ebenso wie „Die flotten Flöten“, eine Querflötengruppe der Kreismusikschule Friesland. Angefangen bei Volksliedern über fröhliche Wanderlieder bis hin zum Schlager zogen die Sänger und Sängerinnen die Besucher in ihren Bann.

Begeisterten Applaus bekamen die fünf „Flotten Flöten“ Kathrin Starzynski, Jessica Antons, Conny Kohle, Thalke von Thülen und Merle Siebert mit ihrer Leiterin Angela Dohmen nicht nur für ihren Swing, Blues und Dixie. Zum 200. Geburtstag von Mozart trug Andreas Dörnath aus Mozarts Zauberflöte „Der Vogelfänger bin ich ja“ vor, ebenso wie das „Ave verum corpus“. Begleitet wurde er von Stephanie Stroh am Keyboard und an der Orgel. Die Wiener Klänge waren ein Mix aus dem Gesang der Chöre und einzelnen Textpassagen, vorgetragen von Dörnath mit Auszügen aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauss oder dem Schubert-Walzer.

Den Startschuss für das Dorffest gab Bürgermeister Joachim Gramberger bereits am Donnerstag. Ganz im Zeichen der Kinder stand das Fest der Arbeiterwohlfahrt am Freitagnachmittag auf dem Sportplatz, das den Kleinen viel Vergnügen bereitete. Für Unterhaltung sorgten auch die Fahrgeschäfte auf dem Festplatz rund um die Gaukirche.

Auf dem Kinderflohmarkt am Sonnabend versuchten Kinder viele ihrer ausrangierten Spielsachen „an den Mann zu bringen“. Junge Sangestalente waren bei der veranstalteten Mini-Playback-Show zu bewundern.

Über Trends in Sachen Frisur informierten Tanja Goeken und ihr Team. Abends spielten die Bands „Four Weeks“, „Why“ und DJ Jens Unger lud zum Tanzen ein. Viele Besucher genossen den weiten Ausblick von der Aussichtsplattform in 75 Metern Höhe über das Wangerland. Der dazugehörige Kran wurde vom Gewerbeverein gesponsert.

Am Sonntag lud sowohl die Freiwillige Feuerwehr als auch die Geschichtswerkstatt zum Tag der offenen Tür ein.

Der Höhepunkt des Fests war wieder der Festumzug am Sonntag, an dem sich alle Vereine beteiligten. Neun Wagen hatte die vierköpfige Jury zu bewerten. Da fiel die Wahl nicht leicht, denn alle Teilnehmer hatten sich einiges einfallen lassen. Hauptthemen waren natürlich der entstehende Freizeitsee und die Fußballweltmeisterschaft. Mit viel Liebe zum Detail hatte der Gesellenverein an alte Zeiten erinnert, getreu dem Motto: „Früher war alles besser“.

Als schönsten Festumzugswagen prämierte die Jury den der Freiwilligen Feuerwehr. Die Mühen des Gesellenvereins wurden ebenfalls belohnt, sie kamen auf den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte der Bürgerverein. Bei den Kindern gewann die Geräteturngruppe des MTV Hohenkirchen vor der Boßeljugend.

Mehr als zufrieden zeigten sich die Organisatoren mit dem Verlauf des Festes. „Es war ein rundum gelungenes Fest“, sagte der Vorsitzende des Gewerbevereins, Günther Kramer.