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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Rassismusdrama „Green Book“ als bester Film ausgezeichnet

26.02.2019

Hollywood Das Rassismusdrama „Green Book - Eine besondere Freundschaft“ hat den Oscar für den besten Film gewonnen. Insgesamt erhielt das Werk von Regisseur Peter Farrelly in der Nacht zu Montag drei Auszeichnungen. Der Film erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem schwarzen Musiker und seinem weißen Chauffeur in den USA der 60er Jahre. Als bester Regisseur wurde der Mexikaner Alfonso Cuarón mit der Netflix-Produktion „Roma“ geehrt. Die Hoffnungen der deutschen Filmbranche auf eine Oscar-Statue wurden dagegen enttäuscht.

Rami Malek gewinnt Preis für seinen Freddie Mercury

Der US-Amerikaner Rami Malek gewann für seine Darstellung des Queen-Sängers Freddie Mercury in „Bohemian Rhapsody“ die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller; der Musikfilm wurde insgesamt vier Mal geehrt. Die Britin Olivia Colman bekam den Hauptrollen-Oscar für ihre Verkörperung der englischen Königin Anne in der Historiengroteske „The Favourite - Intrigen und Irrsinn“.

Alle Oscar-Höhepunkte können Sie in unserem Liveticker nachlesen

Filmschaffende oder Produktionen aus Deutschland gingen allesamt leer aus. Das Künstlerdrama „Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck hatte gleich zwei Chancen: In der Kategorie „nicht-englischsprachiger Film“ und für den Kameramann Caleb Deschanel. Beide Auszeichnungen gingen an Cuaróns Werk „Roma“. Der dreifach ausgezeichnete Schwarz-Weiß-Film erzählt von einer Familie im Mexiko der 70er Jahre und ist eine Hommage an die Kindermädchen aus Cuaróns Vergangenheit. Henckel von Donnersmarck hatte 2007 mit dem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ den Auslands-Oscar gewonnen.

Deutsche gehen leer aus

Die deutsch-syrisch-libanesische Produktion „Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats“ des in Berlin lebenden Syrers Talal Derki hatte in der Kategorie „beste Dokumentation“ das Nachsehen; auch die deutsche Make-up-Artistin Pamela Goldammer, die für ihre Arbeit in dem Fantasyfilm „Border“ nominiert gewesen war, ging leer aus.

In den Nebendarsteller-Kategorien wurden zwei afro-amerikanische Darsteller geehrt: Regina King gewann mit ihrer Rolle einer kämpferischen Mutter in dem Drama „If Beale Street Could Talk“; Mahershala Ali holte sich nach „Moonlight“ seinen zweiten Oscar für „Green Book“.

Die 91. Oscar-Verleihung hatte diesmal keinen festen Moderator, dadurch fiel die Gala deutlich straffer und geschäftsmäßiger aus als früher. Lediglich zu Beginn der Show im Dolby Theatre in Los Angeles kam Stimmung auf, als die Band Queen mit der Rockhymne „We will rock you“ die Zuschauer begeisterte.

Alle Oscar-Gewinner in der Übersicht

Bester Film: „Green Book - Eine besondere Freundschaft“

Beste Schauspielerin: Olivia Colman, „The Favourite - Intrigen und Irrsinn“

Bester Schauspieler: Rami Malek, „Bohemian Rhapsody“

Bester Regisseur: Alfonso Cuarón, „Roma“

Beste Nebendarstellerin: Regina King, „Beale Street“

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali, „Green Book“

Bester fremdsprachiger Film: „Roma“ (Mexiko)

Bestes Orginal-Drehbuch: „Green Book“ (Nick Vallelonga, Brian Currie und Peter Farrelly)

Bestes adaptiertes Drehbuch: „BlackKlansman“ (Charlie Wachtel, David Rabinowitz, Kevin Willmott und Spike Lee)

Bester Song: „Shallow“ aus „A Star Is Born“ (Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt)

Beste Kamera: Alfonso Cuarón, „Roma“

Bester Animationsfilm: „Spider-Man: A New Universe“ (Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman, Phil Lord und Christopher Miller)

Beste Musik: „Black Panther“ (Ludwig Goransson)

Bestes Kostümdesign: „Black Panther“ (Ruth Carter)

Bestes Szenenbild: „Black Panther“ (Hannah Beachler, Jay Hart)

Bester Sound-Schnitt: „Bohemian Rhapsody“ (John Warhurst, Nina Hartstone)

Bester Sound-Mix: „Bohemian Rhapsody“ (Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali)

Bester Filmschnitt: „Bohemian Rhapsody“ (John Ottman)

Bester Animationskurzfilm: „Bao“ (Domee Shi und Becky Neiman-Cobb)

Beste Kurzdokumentation: „Period. End of Sentence“ (Rayka Zehtabchi und Melissa Berton)

Beste visuelle Effekte: „First Man“ (Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles und J.D. Schwalm)

Bester Kurzspielfilm: „Skin“ (Guy Nattiv und Jaime Ray Newman)

Bester Dokumentarfilm: „Free Solo“ (Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes und Shannon Dill)

Bestes Make-up und Haarstyling: „Vice - Der zweite Mann“ (Greg Cannom, Kate Biscoe und Patricia Dehaney)

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