HOLZHAUSEN - Gerahmte Malereien auf Leinwand, Papier und Holz, Skulpturen und Plastiken, verschiedene Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen, Linol- und Holzdrucke, Projekte und Ideenskizzen – eine Vielfalt künstlerischer Arbeiten gab es am Sonntag beim Tag des offenen Ateliers von Hans-Joachim Kampa in Holzhausen zu sehen.

Kampa hatte für seine zweite „Offene Tür“ – die letzte fand vor zwei Jahren in seinem Atelier hansARTig statt – nicht nur eine Ausstellung mit den zahlreichen Arbeiten vorbereitet, sondern auch ein Programm über den Tag aufgestellt.

Nach der Begrüßung am Sonntagmorgen luden Elke Schäfer (Querflöte) und Irmtraud Keppler (Harfe) zu einer Matinee mit klassischer Musik ein. Dabei entführte das Duo musikalisch in fremde Länder verschiedener Jahrhunderte. „Zu hören sind Klassikthemen und Sequenzen von Komponisten aus Südafrika, Irland und Schottland. Es sind aber auch Werke von zeitgenössischen Komponisten dabei“, erklärte Kampa.

Bei Glühwein, Punsch, Kaffee, Tee und Keksen konnten sich die zahlreichen Kunstfreunde nach dem Konzert umschauen und fachsimpeln.

Höhepunkt aber war am Nachmittag die Performance „Prometeus’s Feuerzeug“. Während Hans-Joachim Kampa eine Feuerskulptur entfachte, trug die Autorin und Erzählerin Helga Bürster (Dötlingen) ihre kurze Geschichte um den greisen Adler Ethon vor. Der erinnert sich an den Feuerdieb Prometeus, der ihn jeden Tag mit Leber versorgte. Dafür schaute sich der Adler die vergeblichen Versuche von Prometeus an, Feuer zu machen. Alles war gut, bis zu dem Tag an dem Ethon aus Mitleid dem Pyromanen ein Feuerzeig schenkte.

Mit kleinen feuerwerkstechnischen Nebeneffekten wurde die Performance zu einem Erlebnis für alle Gäste. Wer sich über den Bildhauer und Kunstpädagogen Hans-Joachim Kampa informieren möchte, kann dieses tun unter der Webadresse