HOOKSIEL - Spielfreude pur zeigten die Spielerinnen und Spieler der Hooksieler Theatergruppe bei dem Dreiakter „Rund um Kap Horn“, der am Sonntag im Gästehaus Hooksiel Premiere feierte. Es ist eine Komödie durch und durch. Akteure und Zuschauer hatten an dem komischen Verwirrspiel von Fritz Wempner ihren Spaß.

Humorvoll leitete Regisseur Gerd Peters die Premiere mit seiner Ansage ein: Schon einmal war er dabei – vor 15 Jahren spielte er in dem gleichnamigen Stück einen jugendlichen Liebhaber, der ihm heute nicht mehr zu Gesicht stehe, so Peters.

In dem Schwank halten sich der stellungslose Kapitän Frank Langenhorst und sein Steuermann Thomas Ulfers mit ihrer Hafenkneipe „Kap Horn“ über Wasser. Da taucht eines Tages die Reedertochter Marika Engelhardt auf und bittet den Kapitän um Hilfe, weil ihr Vater sie gegen ihren Willen verheiraten will. Das bringt die Harmonie in der Männerwirtschaft durcheinander. Denn: Frauen haben hier ganz und gar nichts zu suchen.

So erklärt Kapitän Langenhorst die Reedertochter kurzerhand zu seiner Nichte, und damit keiner auf dumme Gedanken kommt, entwickelt sich Marika von einer hübschen jungen Frau zum Aschenputtel, „an der die Natur gespart hat“.

Bald tauchen zwei „hochintelligente“ Detektive auf, die auf der Suche nach der Reedertochter sind. Ihre Vermutung, dass es sich bei den beiden Seeleuten um gefährliche Mitglieder eines Mädchenhändlerrings handelt, wollen sie möglichst bald beweisen.

Alle weiteren Akteure wie der Reeder Gerd Peters, die Zeitungsfrau Anja-Harms Janssen, die ihr Debüt gebende Kea Ulfers als Rundfunkreporterin sowie Petra Buchloh als die Privatsekretärin des Reeders treffen dann am Abend in der Kneipe „Kap Horn“ zusammen. Dabei kommt es zu einigen komischen Verwicklungen und Verwirrungen. . .

Zuständig für die Technik und das ganze Drumherum hinter der Bühne und an der Bar sind Werner Remmers, Sabine Gerjets, Renate und Dieter Galski, Frank Langenhorst, Joachim Janssen, Gerd Peters und Reinhold Harms.