HOOKSIEL - Auf eine erfolgreiche Spielsaison kann die Hooksieler Theatergruppe zurückblicken. Mit dem Stück „Nee wedder Mallorca“ hatte sie einen guten Griff getan. Mehr als 900 Zuschauer schauten sich das Lustspiel an. Der Erlös aus der Aufführung für die Hooksieler Dorfgemeinschaft von 700 Euro wurde für die Sanierung des Zwiebelturms gespendet.

Dennoch plagt die Hooksieler ein Problem: „Wir haben einfach zu wenige Männer“, sagte Vorsitzende Jutta Schmidt bei der Jahreshauptversammlung. Und das erschwere die Stückauswahl. Viele interessante Aufführungen könnten wegen des Männermangels nicht umgesetzt werden.

Im letzten Stück galt es, zwei Männerrollen zu besetzen. Doch das geplante neue Stück sieht gleich vier männliche Rollen vor. Es handelt sich dabei um „Een Fro för den Klabautermann“ von Christof Wehking. Doch noch sei nichts entschieden, gab der Vorstand Auskunft.

Sicher ist, dass Regie in der neuen Spielsaison Hermann Künken führt. Er wurde zum neuen Speelbaas ernannt und tritt somit in die Fußstapfen von Renate Galski, die wieder auf der Bühne stehen möchte. Weitere Veränderungen gab es bei den Wahlen kaum. Jutta Schmidt und ihr Stellvertreter Martin Ulfers wurden in ihren Ämtern bestätigt. Sabine Gerjets wacht weiter über die Kasse und Dieter Galski bleibt Schriftführer. Dem Spielausschuss gehören neben Hermann Künken auch Renate Sander und Dora Clasen an. Renate Sander, Jutta Schmidt und Marieka Engelhardt stellen den Festausschuss.

Über die neu erlangte Gemeinnützigkeit informierte Sabine Gerjets: Seit geraumer Zeit sei die Theatergruppe eingetragener Verein, dessen Gemeinnützigkeit jetzt vom Finanzamt anerkannt wurde.

Rund 50 Mitglieder hat die Truppe, davon sind 15 aktive Spieler. Einige Mitstreiter wurden von Jutta Schmidt für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Sigrid Janßen (40 Jahre), Margot Schweers (35 Jahre), Dirk und Helga Müller (30 Jahre), Martin Ulfers (20 Jahre) sowie Anja und Hans Harms-Janßen (10 Jahre).