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Hauptversammlung Hospizkreis gibt sich neuen Namen

Ganderkesee - Viermal so viele Mitglieder wie bei der Gründung vor elf Jahren und ein Spektrum an Aktivitäten, das seither stetig gewachsen ist: Das Engagement des Hospizkreises Ganderkesee trägt weiterhin Früchte. Das machten Vorstand und Koordinatorinnen jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Vereins deutlich.

Besonderen Dank richtete Vorsitzende Chris Peikert-Baramsky an alle Ehrenamtlichen für ihren aktiven Einsatz in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Die stetig steigende Zahl der geleisteten Sterbebegleitungen sowie die Resonanz auf die Trauerangebote zeigen, dass der Hospizkreis in den Gemeinden Ganderkesee und Hude als eine gute Unterstützung am Lebensende wahrgenommen wird.

Jetzt 206 Mitglieder

Dank eines neuen Vorbereitungskursus konnte der Hospizkreis die Zahl seiner ehrenamtlichen Sterbebegleiter auf 56 erhöhen. Der Verein zählt derzeit 206 aktive und passive Mitglieder. Das organisatorische Rückgrat des Hospizkreises bilden nun drei Koordinatorinnen: Susanne Lebedinzew ergänzt das bislang aus Linda Bahr und Sina Bachmann (zurzeit in Elternzeit) bestehende Team unbefristet.

Hauptthema des Vereins bleibt die Sterbebegleitung. Hier hat der Hospizkreis seine Angebote in stationären Einrichtungen verstärkt und auch Vorträge und Informationen für die Beschäftigten angeboten.

Bewährt hat sich aus Sicht des Vereins das Projekt für kleine Kinder. In Vorbereitung ist ein weiteres für Grundschulkinder: Mit der Lesebox erhalten im Rahmen eines Unterrichtsbesuchs alle Ganderkeseer und Huder Grundschulen eine Kinderbuch-Sammlung zu den Themen Trauer, Tod und Sterben. Fünf Ehrenamtliche sind mit dem Projekt betreut.

Viel Öffentlichkeitsarbeit

In Kooperation mit dem Kinderhospizdienst, der an den Hospizdienst Oldenburg angegliedert ist, möchte der Hospizkreis künftig auch die Begleitung für Kinder ausbauen. Zwei Ehrenamtliche und eine Koordinatorin würden zurzeit dazu fortgebildet.

Breiten Raum nahm auch im vorigen Jahr die Öffentlichkeitsarbeit des Hospizkreises ein. Mit einem Puppenspiel und einer Lesung etwa (die NWZ berichtete) erreichte der Verein ein breites Publikum. Zudem gibt der Verein zwei- bis dreimal jährlich über eine Vereinszeitung Einblick in seine Aktivitäten.

Wichtiges Anliegen, so betont der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Rainer Heinken, seien zudem Fortbildungen und Seminare für die Ehrenamtlichen und Verantwortlichen des Hospizkreises. Bei Supervisionen und Seminartagen, aber auch allgemeinen vereinsinterne Treffen bestehe Gelegenheit zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Finanziert werden all diese Aufgaben über Spenden und die gesetzlich festgelegte Unterstützung der Krankenkassen.

In der Versammlung stellte der Hospizkreis Ganderkesee die Weichen für eine Namensänderung: Nach einer Satzungsänderung und Eintragung ins Vereinsregister wird er künftig den Namen „Hospizkreis Ganderkesee-Hude e.V.“ tragen.

Vorsitzende bestätigt

Personell gibt es ebenfalls eine Veränderung im bewährten Vorstandsteam: Uta Schultz-Brunn legte aus persönlichen Gründen ihre Vorstandstätigkeit nieder. Zur Nachfolgerin der bisherigen Schriftführerin wählte die Versammlung Brigitte Frank. In ihren Ämtern bestätigt wurden dagegen Chris Peikert-Baramsky als Vorsitzende, Rainer Heinken als ihr Stellvertreter, Annegret Ullmann als Kassenwartin und Andrea Treiber als Beisitzerin. Die Kasse werden in diesem Jahr Erika Vogel und Kersten Mackel prüfen.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee
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