HOYERSWEGE/BERNE/LEMWERDDER - Die Speelkoppel Hoyerswege bringt erstmals eine Krimikomödie auf die Bühne: „Een Arvschop to’n Gniggern“. Sonnabend wird Premiere gefeiert.

Von Karsten Kolloge

HOYERSWEGE/BERNE/LEMWERDDER - Solch einen Fall hatten wohl selbst Miss Marple und Sherlock Holmes noch nicht. Da wird eine ältere Dame ermordet – und die Verblichene selbst beschuldigt Verwandte der Tat, hilft sogar bei den Ermittlungen. Wie das möglich ist, das zeigt die Speelkoppel Hoyerswege mit ihrem neuen Stück: „Een Arvschop to’n Gniggern“. Logisch, dass es trotz aller Spurensuche wieder heißt: „Es darf gelacht werden“. Der Krimi wird auch in Lemwerder zu sehen sein, nämlich am Sonnabend, 13. Januar 2006, um 19 Uhr in der Ernst-Rodiek-Halle.

In der Krimikomödie von Walter G. Pfaus nehmen die Akteure ihr Publikum mit zu Lina von Haagen. Die ältere Dame macht sich einen Spaß daraus, die Verwandtschaft um sich zu scharen und ihr mitzuteilen, dass sie zu sterben gedenke. Doch dann stirbt Lina wirklich – und zwar keines natürlichen Todes. Was folgt, ist eine turbulente Spurensuche.

Schon bei den Proben (ab September auf der Diele der Familien Block/Kannemann) sei viel gelacht worden, berichtet Speelkoppel-Vorsitzender Herwig Kunst. Verstärkung hatte die Gruppe in Annika Cordes, Linda Tönjes und Renate Otte gefunden, bereits beim Sommerstück war Gerold Otte (nach jahrzehntelanger Bühnenabstinenz) wieder dazugestoßen.

Premiere feiert die Speelkoppel traditionsgemäß mit einem Heimspiel im Hof Hoyerswege: Am Sonnabend, 2. Dezember, wird sich um 19 Uhr der Vorhang öffnen.

Auf der Bühne werden stehen: Linda Tönjes (als Afra Hönig), Hella Holldorf (Inge Wenzel), Rainer Vosteen (Paul Wenzel), Gerold Otte (Hubert Huber), Annika Cordes (Sonja von Haagen), Jens Stanke (Harald Musch), Anja Brinkmann und Heike Kroog (Petra Himmel), Renate Otte (Laura Hoppe) und Herwig Kunst (Kommissar Blum). Die Regie führt wieder Kord Struthoff. Im Flüsterkasten sitzen Alena Grummer und Sabine Röpke-Kunst.

Beim Bühnenbau legten mit Hand an: Volker Abel, Heinz Beuke, Ralf Block, Dieter Bremermann, Heiner Hillmann, Alexander Kannemann, Christoph Kunst, Ernst Mebert, Daniel Poetzsch, Peter Ripken, Marco Röpke, Heinz Strodthoff und Jörg Strodthoff. Fürs Bühnendesign sorgten Iris Block, Claudia Kannemann, Jens Stanke, Heike Poetzsch und Rainer Vosteen. Die Tischlerarbeiten übernahmen Walter Hohnholt und Manfred Warrelmann.