HOYERSWEGE - In der beschaulichen „Pension Waldesruh“ nehmen dieser Tage Frauen das Heft in die Hand. Ein Kongress findet statt, unter anderem soll es um verjüngende Präparate gehen. Nur: Irgendwie sind mehr Frauen an Bord als gedacht. Warum, darüber kann beim neuesten Stück der Speelkoppel Hoyerswege gegrübelt – und vor allem gelacht – werden. „Twee Froonslüüd toveel“ heißt der Spaß.
22 Probentermine liegen bereits hinter den Darstellern, die seit Ende September auf der Diele des Hofes Block/Kannemann zum Üben zusammenkamen. Ihr neues Stück setzt auf eine bewährte Mixtur: Liebe, Tricks, Täuschungen und Verdächtigungen führen zu grotesken und turbulenten Situationen. „Es darf gelacht werden“, heißt da die Devise.
Als Chefin der ansonsten so beschaulichen Pension Waldesruh steigt Linda Tönjes-Hanitz (Frau Kuhlmann) auf die Bühne, Annika Cordes spielt das Zimmermädchen Kathi. Weitere Mitwirkende sind Herwig Kunst (als Rudolf Keller), Hella Holldorf (Kellers Frau Barbara), Daniel Poetzsch (Konrad Keller), Heike Kroog (Frau Grünlich), Bettina Klintworth (Frau Bobeck) und Wolfgang Liebegeld (Doktor Fischer).
Die Regie übernehmen Kord Struthoff und Gerold Otte. Im Flüsterkasten sorgt Heike Bremermann dafür, dass der rote Faden nicht verloren geht.
Ein großer Helferstab arbeitet für die Speelkoppel hinter den Kulissen. Als das sind: die Bühnenbauer Volker Abel, Martin Bonau, Ralf Block, Arne Bremermann, Heiner Hillmann, Alexander Kannemann, Christoph Kunst, Ernst Mebert, Daniel Poetzsch, Peter Ripken, Marco Röpke, Heinz Strodthoff und Jörg Strodthoff. Für das Bühnendesign zeichneten Iris Block, Claudia Kannemann und Sascha Kannemann verantwortlich. Die Tischlerarbeiten hatten Walter Hohnholt und Manfred Warrelmann übernommen, die Elektroarbeiten lagen in den Händen von Lars Oetken. Den Part „Maske/Frisuren“ übernahmen Hella Holldorf und Heike Kroog.
