HUDE - Es hat sich bereits herumgesprochen, dass es bei dem Adventsbasar des Frauenwerkkreises der katholischen Kirchengemeinde sorgfältig gewerkelte Handarbeiten gibt, bei denen wirklich für jeden Geschmack und für jeden Verwendungszweck etwas dabei ist. Kissen gab es bergeweise, warme selbst gestrickte Strümpfe, Schmuck und Körnerkissen, man könnte meinen, hier kauft der Weihnachtsmann selber auch ein.

Der Erlös aus den Verkäufen des Wohltätigkeitsbasars im Pfarrheim Breslauer Straße, den vor 29 Jahren Pfarrer Leisner ins Leben gerufen hatte, ist – wie bereits in den Vorjahren – für das Deutsche Aussätzigen Hilfswerk zur Bekämpfung von Lepra und Tuberkulose bestimmt. Im vergangenen Jahr konnte die stattliche Summe von 3500 Euro weitergegeben werden, in den gesamten 28 Jahren beeindruckende 108 500 Euro.

Hildegard Wittig, Leiterin des Frauenwerkkreises, und Barbara Rother organisieren seit vielen Jahren federführend den Basar, aber „wir paar Männeken würden das hier nicht alles schaffen“, so Wittig. Daher werden für den Basar bei der Gemeinde immer mal „ein paar Leute ausgeliehen“. Die jungen Frauen Franziska Bolte und Frede Bley zum Beispiel waren eingeteilt zum Verkauf von Schmuck und Näharbeiten, priesen ihre Ware laut und vernehmlich an und konnten mit ihrer Verkaufsstrategie den Absatz ankurbeln.

Zwölf emsige Handarbeiterinnen gehören dem Frauenwerkkreis an. Sie treffen sich regelmäßig mittwochs, tauschen Ideen aus, probieren neue Dinge aus, beraten sich und arbeiten emsig an hübschen Dingen, die jeder braucht.

Hildegard Wittig würde sich über weitere Helferinnen sehr freuen. Informationen dazu gibt es unter 04408/12 57.