HUDE - Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – „We feed the world“ ist ein Film über den Mangel im Überfluss. Am Donnerstag, 24. Januar, wird er ab 19.30 Uhr im Kulturhof gezeigt. Veranstalter ist das Bündnis gegen Rassismus (Bügera), das nach dem Film auch zur Diskussionsrunde einlädt.

In eindrucksvollen Bildern gibt „We feed the world“ Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Anhand verschiedener Beispiele erklärt der Film die globalen Zusammenhänge unserer Nahrungsmittelproduktion. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agraökonomen und Biologen auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

Dass der Hunger in der Welt gar nicht so weit weg ist und mit unseren Gewohnheiten sowie unserem Lebens- und Konsumstil zusammenhängt, möchte das Huder Bündnis mit dem Film deutlich machen. Dabei gehe es weniger darum, eine radikale Veränderung des Kaufverhaltens herbeizuführen. Vielmehr wollen die Aktivisten aufklären und dadurch ein kritisches Bewusstsein schaffen. Dass bei Dumpingpreisen für Lebensmittel die Produktionsbedingungen oft fragwürdig sind, ist den meisten bewusst. Wie genau allerdings diese Produktionsbedingungen aussehen und was dabei kritisch betrachtet werden sollte, ist vielen nicht klar. Das möchte Bügera aber gerne ändern.

Das Bündnis gegen Rassismus ist eine Gruppe engagierter Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, rassistische- , neonazistische und sexistische Tendenzen nicht länger einfach hin zu nehmen und durch Aktionen darauf aufmerksam zu machen.

Mehr Infos: www.buegera.de