HUDE - Der Besuch endet am Freitag mit einem Abschlussabend. Der Aufenthalt bietet Kultur, Natur und Spaß.

von anja rohde

HUDE - Die ganze Nacht hindurch waren die 16 Jugendlichen und ihre vier Betreuer gefahren, bis der Bus gestern morgen gegen 11 Uhr am Huder Kulturhof ankam. Dort begrüßten Uwe Schubert von der Gemeinde Hude sowie die Gastfamilien die zwölf- bis 15-jährigen Gäste vom Centre Jacque Brel aus der französischen Partnergemeinde Arnage.

Der Gegenbesuch – 2006 war eine Gruppe aus Hude in Arnage zu Gast gewesen – begann in Anbetracht der langen und ermüdenden Nachtfahrt, die die Gruppe aus Frankreich hinter sich gebracht hatte, ruhig. „Wir haben heute kein Programm vorbereitet“, sagte Schubert bei der Begrüßung und beschränkte sich darauf, Gastfamilien und Gäste einander vorzustellen. Und das funktionierte, nach „französischer Art“, mit jeweils einem Kuss auf beide Wangen und ein wenig Verlegenheit bei den elf- bis sechzehnjährigen Gastgebern aus den Familien. Schubert gab bei der Begrüßung auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Klosterort den französischen Gästen einen ebenso schönen Aufenthalt ermögliche wie ihn die Gruppe aus Hude vor einem Jahr in Frankreich erlebt habe. Zahlreiche Veranstaltungen sind bis zum Tag der Abreise am Sonnabend, 7. April, geplant. Die Woche steht unter dem Motto „Erneuerbare Energien“ und so darf am Dienstag neben der Besichtigung der Stadt Emden auch ein Besuch im Solarbunker und eines

Energieparks nicht fehlen. Der Mittwoch ist der Gemeinde Hude vorbehalten. Der Tag beginnt mit einer Radtour nach Wüsting, wo die Besichtigung der Biogasanlage Urban und am späteren Nachmittag ein Gespräch zum Thema Energie vorgesehen ist. Aber auch Kultur, Natur und Spaß kommen nicht zu kurz: Die Gäste aus Frankreich erkunden ebenfalls den Bereich rund um das Kloster in Hude, fahren nach Bremen, an die Nordseeküste und verbringen einen Nachmittag in einem Spaßbad. Am Freitag, der wiederum den Familien und ihren Gästen vorbehalten ist, endet der Besuch mit einem Abschlussabend im Kulturhof.