Hude - 16 junge Menschen unter anderem aus Indien, Ägypten, Mexiko, Thailand und Brasilien, haben am Dienstag die Huder Klosterruine besichtigt – und sie zeigten sich begeistert von diesem Bauwerk. Im Rahmen eines Rotary-Sommercamps, das durch die Clubs Hude-Oldenburg, Ganderkesee, Vechta, Wildeshausen, Delmenhorst und Diepholz-Vechta betreut und ausgerichtet wird, verbringen die Frauen und Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren rund eineinhalb Wochen in Deutschland. Das Motto des Camps lautet „Adventure and Ecology“ (Abenteuer und Ökologie).
Nach einem mehrtägigen Aufenthalt in Gastfamilien, um Kontakt zu den deutschen Gastgebern zu bekommen, sind die internationalen Gäste nun im Vechtaer St. Antoniushaus untergebracht und erkunden von dort aus Oldenburg, Bremen und Umgebung. In einem Kleinbus kamen sie am Dienstag in Hude an, wo die jungen Männer und Frauen vom Rotary-Club (RC) Hude-Oldenburg in Empfang genommen wurden. Nachdem die Gruppe den Hof Grummersort besucht hat, folgte ein Abstecher zur Klosterruine. Im Anschluss wurde auf dem Gelände des Kulturhofs gemeinsam gegrillt.
Besonders beeindruckt zeigte sich die 22-jährige Anjali Singh Ranjeerot aus Indien: „Ich wollte gerne nach Deutschland kommen, weil ich die deutsche Küche gerne mag. Ich finde, hier gibt es die besten Erdbeeren.“ Für die junge Psychologiestudentin sei besonders die Mischung aus Modernem und Historischem faszinierend. „Auf der einen Seite hat man Einkaufszentren mit großen Glasfronten und auf der anderen Seite alte Fachwerkhäuser. Auch die grüne Natur in Deutschland ist einfach nur schön“, sagte sie.
Jeden Tag organisiert ein anderer RC einem Tagesausflug. So stehen während der Zeit in Deutschland noch eine Kanu-Fahrt auf der Hunte oder ein Besuch des Auswanderermuseums in Bremerhaven auf dem Programm. Ziel des Austausches sei es, möglichst viel Zeit mit Menschen aus aller Welt zu verbringen, weiß Rotary-Mitglied Gerburg Schaller. Vor allem solle das Sommercamp zur Völkerverständigung in unruhigen Zeiten sorgen. Am kommenden Montag, 30. Juli, reisen die Gäste wieder ab.
