HUDE - Eigentlich sollte es eine Abschiedsveranstaltung sein. Ex-Bürgermeister Gerold Pflug und die mehr als 200 Gäste waren dagegen.
Von Frank Jacob
HUDE - Freundliche Worte fanden sie beide: Der Vorsitzende des Fördervereins der Diakonie-Sozialstation, Rolf Carspecken, ebenso wie Hudes früherer Bürgermeister Gerold Pflug.„Ich bin unendlich dankbar, dass Helmut Stalling Anfang Februar diese Idee hatte“, sagte Carspecken und meinte damit den Familienball, den Stalling am Sonnabend im Haus am Bahnhof auf die Beine gestellt hat, um die Arbeit der Diakonie-Sozialstation zu unterstützen.
Dass es sich um eine einmalige Veranstaltung gehandelt haben soll, mochte Gerold Pflug nicht so recht glauben: „Eine Abschiedsveranstaltung? Das wäre total falsch. Es sollte eine Auftaktveranstaltung sein, so viele Leute wie hier sind.“
Und in der Tat: Mehr als 200 Gäste nicht nur aus Hude, sondern unter anderem auch aus Oldenburg, Bremen, Delmenhorst, Rastede und Brake waren Stallings Einladung gefolgt. Deren kräftiger Beifall auf Pflugs Vorschlag, den Familienball zu einem jährlichen Pflichttermin zu machen, unterstrich, dass Stalling mit seiner Idee richtig lag. Dies zeigte sich auch in der Spendenbereitschaft der Besucher: 1043,60 Euro kamen am Ende zugunsten der Huder Diakonie-Sozialstation zusammen.
Den musikalischen Teil des Abends gestaltete Helmut Stalling mit seinen Söhnen Kurt und Alfred sowie Schwiegersohn Rainer Wichmann, die deutsche Tanzmusik der 40er und 50er Jahre zum Besten gaben. Einmal im Leben in dieser Formation gemeinsam auf der Bühne zu stehen, hatte sich Stalling besonders gewünscht. Das Quartett war bisher in dieser Zusammensetzung noch nie aufgetreten.
Zuvor hatten der MGV Singkreis Langenberg und der Shanty-Chor Hude die Gäste mit ihren Liedbeiträgen eingestimmt. Der ganze Saal brachte dem Vorsitzenden des Shanty-Chores, Jan Voigt, überdies ein Ständchen zum Geburtstag.
