Hude - Viele gute Vorhaben und Aktionen hat die Bürgerstiftung Hude (BSH) auch im vergangenen Jahr wieder unterstützt. Bei dem diesjährigen Stifterforum der Bürgerstiftung Hude konnten die Gremien Stiftungsvorstand und Stiftungsrat erneut ein gutes Ergebnis des Stiftungsjahres 2017 verkünden.
Großspende erhalten
Die Stiftung erhielt im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von rund 57 000 Euro. Die Vorsitzende des Vorstandes, Gerburg Schaller, betonte, dass in diesem Betrag auch eine Großspende von über 50 000 Euro enthalten sei, die sukzessive in den nächsten Jahren verwendet werden soll. „Damit können wir weitere Projekte in Hude fördern“ so Schaller, „trotzdem sind wir weiterhin auf Spenden und Zustiftungen angewiesen, um die erfolgreiche Arbeit in unserer Bürgerstiftung fortzusetzen“
Das Vermögen der Bürgerstiftung inklusive Spenden und Zinserträge betrug zum 31. Dezember rund 160 000 Euro. „Damit liegen wir immer noch unter dem Durchschnitt von Vermögenswerten der Bürgerstiftungen in Deutschland und bei den aktuell niedrigen Zinsen sind die Ausschüttungsbeträge auch nicht so hoch“, sagte Schaller.
Die Ausgaben der Bürgerstiftung gingen in die nachfolgenden Projekte, aus denen auch teilweise Spenden erzielt worden sind. So sind im Berichtsjahr Aufwendungen und Spenden unter anderem in die Weihnachtswunschbaumaktion und an die katholische Grundschule geflossen. Die Ausgaben waren durch das gute Spendenaufkommen gedeckt, so die Vorsitzende.
Vorstand und Stiftungsrat bedankten sich bei den ehrenamtlichen Helfern der Stiftung, ohne die die Veranstaltungen und Projekte nicht durchführbar seien. „Wir suchen nach wie vor Unterstützer unserer Stiftung, die in unseren Gremien mitarbeiten möchten. Auch gute Ideen sind immer willkommen“ so der Vorsitzende des Stiftungsrates Jürgen Kikker.
Gestartet hat das vergangene Jahr mit einer „wunderbaren Aktion für das Erscheinungsbild der Gemeinde“, so Schaller. Zusammen mit Flüchtlingen und dem Netzwerk Asyl pflanzten die Mitglieder der Bürgerstiftung Narzissen entlang der Parkstraße und im Bereich des Ortseinganges Langenberg. Die Blumen stellte die BSH zur Verfügung.
Erstes Bürgersingen
Großen Anklang fand das erste Bürgersingen im Kulturhof. Gemeinsam musizierten rund 50 Huder und Huderinnen. Vom Gassenhauer über Pophits und Schlager bis hin zu Volksliedern war alles dabei.
Fetzig wurde es im Juni auf dem Schützenplatz. Viele Fans der Kinderrockband „Die Blindfische“ tanzten und wirbelten durch das Festzelt und erfüllten es mit Leben. Ermöglicht hat dies ein Erbe an die Stiftung.
Ein Thema, das alle Bürger betrifft, war der Vortrag über die Patientenverfügung. Rechtsanwalt Oliver Gall referierte im Pfarrheim der kath. Kirche. Der Andrang bei dem kostenlosen Vortag war groß.
Neuland betrat die Bürgerstiftung mit der Veranstaltung „Jazz und Wein“. Die Vorbereitung hat sich gelohnt. „Die Jazzband um den Huder Pianisten Josef Barnickel verzauberte 110 Zuhörer und sorgte für eine wunderbare Jazz-Lounge-Stimmung“, so Schaller. Aufgrund einiger Anfragen, hat sich die Bürgerstiftung entschlossen, die Veranstaltung in diesem Jahr zu wiederholen. Den Jahresabschluss bildete der traditionelle Lichterabend.
