HUDE - Die Bretagne ist ein neues Schwerpunkt-Thema der Huder Celtic Days das spiegelt sich vor allem an diesem Freitag wieder: Im Haus am Bahnhof wird ab 19.30 Uhr das bei den Betronen sehr beliebte Fest-Noz gefeiert. Übersetzt bedeutet das Nachtparty. Wie beim schottischen Ceilidh geht es einfach darum, eine lustige Zeit mit Musik, Spielen, Tanzen und Geschichtenerzählen zu verbringen, erläutert Martin von Maydell vom veranstaltenden Verein Pro Musica Activa. Ganz stilecht wird mit Michel Douillard ein gebürtiger Bretone die Gruppentänze anleiten, der in seiner Heimatstadt Plougastel-Daoulas über zehn Jahre als Tanzlehrer für Anfänger gearbeitet hat. Live aufspielen wird die Gruppe An Erminig.
Einlass ist ab 19 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse für zehn Euro.
Einen Kilometer entfernt gibt es an diesem Abend irische und schottische Folkmusik, aber auch Musik aus anderen Ecken Europas und der Welt zu hören: Das Trio Trasnú bestreitet ab 19.30 Uhr im Kulturhof ein Doppelkonzert mit der Band QuestWind. Der Name Trasnú kommt aus dem Irisch-gälischen und bedeutet überqueren, Brückenschlag, Verbindung oder Schnittmenge alles Begriffe, die die Musik treffend beschreiben. So wirkt manch traditionelle Melodie plötzlich wie frisch aus den Charts, und umgekehrt die drei Musiker scheuen sich nicht, die Zuhörer mit unerwarteten Arrangements und musikalischen Späßen zu überraschen.
Schottische traditionelle Musik in ihrer ursprünglichen Form spielt die vierköpfige Folk-Band QuestWind. Der Kern des Repertoires besteht aus der energiegeladenen Tanzmusik der gälischen Folksongs, die ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert haben. Dazu kommt verwandte Musik aus Irland, Cape-Breton, Nordengland und von den Shetland-Inseln. Quest, der Dudelsackpfeifer der Band, gewann mehrere Dudelsackwettbewerbe in Schottland.
Karten für das Doppelkonzert sind für 16 Euro an der Abendkasse erhältlich.
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