HUDE - Die heiße Phase läuft, aber gestresst klingt Martin von Maydell vom Veranstalter Pro Musica Activa noch nicht: „Die ersten und zweiten Celtic Days waren stressiger“, sagt er lachend. An diesem Mittwoch sollen die Aufbauarbeiten beendet sein, dann startet die siebte Auflage des Festivals. Um 11.30 Uhr wird die Ausstellung „Cornwall – Impressionen“ in der OLB-Filiale eröffnet, ab 20 Uhr läutet ein Vortrag mit keltischen Märchen das eigentliche Festival ein. „Es wird sehr stimmungsvoll“, verspricht von Maydell.
„Crossroads – wo Leben sich entscheidet“ heißt die Veranstaltung an diesem Abend im Kulturhof. Heinrich Dickerhoff trägt Märchen vor, Nadia Birkenstock spielt auf der Harfe. Wobei: Glaubt man von Maydell, wird der Begriff „Vortragen“ dem nicht gerecht. „Das zieht einen weg – mit der Harfenmusik wird man in andere Sphären gezogen“, schwärmt er. „Man weiß nicht mehr, dass man auf einem Stuhl sitzt.“
Ums Hier und Jetzt dreht es sich dann am Freitag, 1. April, beim Ceilidh. Was heute eher eine reine Tanzveranstaltung ist, war einst ein Gesellschaftsabend mit Tanz, Geschichten, Liedern und Gedichten. „Wir wollen versuchen, den Abend auf den alten Ceilidh-Begriff zurückzubringen, dafür brauchen wir die Unterstützung der Huder“, wirbt von Maydell. Gesucht ist jeder, der Lieder, Gedichte oder auch irische Witze vortragen möchte. Lohnen soll es sich auch: Wer sich traut, erhält eine kleine Anerkennung.
