HUDE - HUDE/KOS - Heiligtümer, Druiden und Kunstschätze aus Gold ist das Thema eines Vortragsabends, zu dem am Donnerstag, 23. März, 20 Uhr, im Rahmen der von der NWZ unterstützten Huder Celtic Days in die Begegnungsstätte Kulturhof, Parkstraße 106, eingeladen wird. Corinna Endlich vom Landesmuseum für Natur und Mensch aus Oldenburg wird einen Einblick in die keltische Kultur geben.
Wer kennt nicht die Schmuckstücke mit typisch keltischen Motiven, die Besuchern auf Mittelalter- und Kunsthandwerker-Märkten angeboten werden? Die Palette aus dieser längst vergangenen Kulturepoche scheint unerschöpflich. Hinzu gesellen sich Überlieferungen, die von Kult, Mystik und Druiden berichten. Erinnert sei auch an jenes kleine gallische Dorf aus den Asterix-Comic-Heften und Zeichentrickfilmen.
Was aber ist typisch keltisch? Was ist so faszinierend an dieser Kultur, dass sie noch heute Kunst und Kommerz, Fantasie und Spekulation bedient? Der Vortrag gibt einen Einblick in die umfangreiche Welt der keltischen Kultur. Die Referentin nimmt die Besucher mit auf eine Reise in das Gebiet, in dem die Kelten über mehr als ein halbes Jahrtausend gelebt und gewirkt haben. Der reich bebilderte Vortrag zeigt, wie facettenreich, ja zivilisiert, technisch hoch entwickelt und künstlerisch ambitioniert diese Gesellschaft tatsächlich gewesen ist. Es sind bei weitem nicht nur prunkvolle Gegenstände die der archäologischen Forschung heute für weit reichende Erkenntnisse zur Verfügung stehen.
Karten für diese Vortragsveranstaltung gibt es für vier Euro bei der Regio-Volkshochschule Ganderkesee-Hude, Telefon 04408/923162, oder an der Abendkasse.
Mehr Informationen unter: www.celticdays.de
