Hude/Dingstede - Mit ihren selbst komponierten Liedern werfen sie einen Blick aus ihrem Raumschiff von oben auf die Welt. Und was sie da sehen, ist schon erschreckend. Was machen die Menschen da nur? – Sie vergiften ihren Planeten. Zerstören ihre Nahrung. Die Musiker der Huder Band Papergrass spielen Spacerock. Sie greifen sozialpolitische Themen in ihren Liedern auf. Wie in ihrem Album „Eternity“, das seit mehr als einem Jahr auf dem Markt ist. Es gibt den sozialpolitischen Touch, aber es sind auch Liebeslieder dabei, sagt Ralph Coquette. Und der Spaß komme auch nicht zu kurz.
Die Band hat in diesem Jahr eine ganze Reihe von Auftritten auf ihrem Zettel. Ein Heimspiel gibt es an diesem Donnerstag, 2. Mai, 20 Uhr, im Dingsteder Krug. „Darauf freuen wir uns riesig“, sagt Ralph Coquette. Spielen wollen die Spacerocker Stücke aus ihrem Album „Eternity“. Und es werden voraussichtlich auch zwei neue Songs zu hören sein, verraten sie.
Ihre Musik hat einen ganz eigenen Stil, inspiriert von der Rockmusik, gemischt mit Psychedelic, Klassik und Pop. „Diesem Stil bleiben wir auch treu“, sagt Ralph Coquette. Spacerock eben. Die Musiker freuen sich, dass mittlerweile in verschiedenen Online-Radiosendern, unter anderem auch in England, Titel aus ihrem neuen Album gespielt werden.
Nach dem Konzert im Dingsteder Krug geht’s am 12. Mai nach Westerkappeln zu einem Workshop für Kinder im Grundschulalter. An einem Vormittag wolle man den Kindern zeigen, was eine Band sei. Weitere Auftritte führen die Spacerocker unter anderem am 5. Juni nach Coesfeld und am 28. Juni zu „Rock for animal rights“ in Sandstedt. Am 29. Juni folgt Hamburg. Am 24. August geht’s nach Bargteheide.
Vom 9. bis 11. August wird es im Zuge des Ferienspaßprogramms eine besondere Aktion in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Kirchhatten geben. „Stark durch Musik“ ist das Projekt für Zehn- bis 16-Jährige überschrieben. Am Ende des Workshops soll ein eigener Song entstanden sein. Papergrass bietet diese Workshops gerne an, um junge Leute an die Musik heranzuführen. Zum Abschluss soll der Song am 11. August im Gottesdienst aufgeführt werden.
Eine Rockband in der Kirche. Das gab es in diesem Jahr schon einmal. Im März in Münster. „Das war schon etwas ganz Besonderes“. so Ralph Coquette. Als die Texte der Band an die Wand geworfen wurden, konnten auch die Zweifler schnell feststellen, wie gut diese Band auch in einen Gottesdienst passt. Schließlich geht es in den Papergrass-Botschaften auch immer wieder um die Bewahrung der Schöpfung.
