HUDE - Anerkennung für ihre ehrenamtlichen Dienste wurde neun Preisträgern am Sonntagabend im Forum der Huder Peter-Ustinov-Schule von Bürgermeister Axel Jahnz gezollt. Bei der Veranstaltung zum „Tag des Ehrenamts“ wurden neun Huder, die sich ehrenamtlich engagieren, mit Glastrophäen und herzlichem Dankeschön bedacht. Mit einem Lob von Bürgermeister Axel Jahnz an Karin Eichler und ihr Team, an Hausmeister Peter Bührmann, an die Mitgliederversammlung der Vereine und die daraus gebildete Kommission sowie alle Helfer rundherum begann die Veranstaltung. Die alljährliche Ansprache übernahm Uta Rose, Dirigentin des Huder Gospelchors. Sie betonte, dass Ehrenamt nicht nur Hilfsbereitschaft zeige, sondern auch die Möglichkeit biete, selbst etwas zu gestalten. Zu einem ganz besonderes Versprechen ließ sich Jahnz hinreißen, als er Tänzerin Hanna Tielking ihre Auszeichnung überreichte: Im nächsten Jahr wolle er an dieser Stelle endlich gelernt haben, einen richtigen Walzer zu tanzen.
Durch den nahtlosen Übergang von Ehrungen und dem anspruchsvollen Rahmenprogramm verging der Abend wie im Flug. Nachwuchskünstlerin Schülerin Merle Strudthoff offenbarte ihr Gesangstalent mit mehreren Liedern. Unterstützt wurde sie dabei unter anderem gesanglich durch Marlene Eichler und am Akkordeon von Ulf Hedenkamp. Mehrere Songs gab auch Sabine Hermann zum Besten, die mit gefühlvollen, teils selbst verfassten Lieder durchaus für Gänsehautmomente sorgte.
Gläserne Trophäen
wurden in neun Sparten vergeben. Ein Überblick, wer in welcher Kategorie gewann:Kunst & Kultur:
Bei Hanna Tielking vom „Fröhlichen Kreis“ lobte der Bürgermeister, dass sie anderen Menschen im Alter Mut mache, auf der Tanzfläche aufzuleben.Landvolk, Landfrauen und Landjugend:
Uwe Schlötelburg, Vorsitzender der Treckerfreunde Wöschenland, präge den ländlichen Raum wesentlich und sei dabei noch voller Humor, stellte Jahnz heraus. Er konnte die Ehrung wegen Krankheit nicht persönlich in Empfang nehmen.Rettungswesen: Jörg Meyer als Gemeindeatemschutzwart für alle drei Gemeindefeuerwehren nannte der Huder Verwaltungschef ein Vorbild.
Schützen: Rolf Schote sei „ein Aushängeschild für das Schützenwesen“; lange Jahre ist er beim Schützenverein Langenberg an der Spitze und beim Gemeindeschützenbund aktiv gewesen. Er konnte am Sonntag nicht anwesend sein.
Soziales: Helmut Siedenburg vom Bund der Heimkehrer wurde für sein stetiges Engagement gelobt, immer wieder zum Frieden zu mahnen, damit künftige Generationen Worte und nicht Waffen zur Konfliktbewältigung wählen.
Sport: Jahnz sagte über Jürgen Kämmer vom TV Hude, dass jeder Verein froh sein könne, solch einen freundlichen und zupackenden Mann in seinen Reihen zu haben.
Naturschutz: Für das Umweltbewusstsein der Grundschule an der Jägerstraße, die bei der Aktion Saubere Landschaft hilft, sagte Jahnz Dank.
Besondere Verdienste: Größten Respekt und Achtung sprach der Bürgermeister dem Verein Kinderaugen aus, der in den letzten Jahren viele Tausend Euro gesammelt hat, um Not zu lindern.
