HUDE - Bei eisigen Temperaturen feierten Mitglieder und Gäste des RC Hude am vierten Advent in der vereinseigenen Reithalle den Jahresabschluss und trafen sich dazu zum traditionellen Weihnachtsreiten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen natürlich wieder die Pferde, mit denen die Reiterinnen und Reiter aus den verschiedenen Gruppen des Vereins unterschiedliche Darbietungen zum Besten gaben. Die Kälte hielt dabei auch die Jüngsten nicht davon ab, in mit viel Liebe und Aufwand gestalteten Kostümen verschiedene Schaubilder in einer weihnachtlich geschmückten Halle zu reiten.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit einer Vorstellung der Voltigiergruppen drei und vier des RC Hude. Verkleidet als Dschungelbewohner wie Löwen und Frösche zeigten die beiden Gruppen artistische Einlagen.

Piraten entern die Halle

Den Bewohnern des Dschungels folgten die Piraten der Nachwuchsponyreiter des Vereins. Zu einer Interpretation des Films „Fluchs der Karibik“ enterten die verkleideten Reiter die Halle.

Abgelöst wurden sie durch die Voltigiergruppe zwei des RC Hude. In einer abgedunkelten Halle, lediglich beleuchtet durch zwei kleine Scheinwerfer, zeigte die Gruppe Einlagen auf einem Holzübungspferd.

Auszüge aus dem Gebrüder-Grimm-Märchen „Schneewittchen“ stellten dann wiederum erneut die Nachwuchsreiter dar. Begleitet von Zwergen und Bäumen fiel Schneewittchen der bösen Hexe zweimal zum Opfer, um schließlich vom Prinzen erlöst zu werden.

Stimmungsvoll wurde es bei einer kleinen Weihnachtsgeschichte. Die Geschichte einer Familie, deren Kinder vor einem Weihnachtsbaum ihre Geschenke ausspacken, wurde von der Voltigiergruppe eins des RC Hude aufgeführt.

Für seine herausragenden Turnierleistungen ehrte die Vorstandvorsitzende Susanne Kubisch das Voltigierteam zwei. Als beste Einzelvoltigiererin mit einer Durchschnittsnote von 6,4 wurde Daniela Kopetzki ausgezeichnet.

Weihnachtsmann fährt ein

Den krönenden Abschluss bildete der Besuch des Weihnachtsmannes für die kleinen Gäste. Eingefahren auf einer Kutsche, verteilte er Geschenke, nachdem ihm die Kinder ein Gedicht aufgesagt hatten. Zum Lied „Oh Tannenbaum“, gesungen von den Beschenkten, fuhr er nach einigen Ehrenrunden wieder aus der Halle.