Hude - Sie sind schon etwas ganz Besonderes, die mittlerweile alle zwei Jahre stattfindenden Celtic Days in Hude. Die Fans der keltischen Kultur wissen das. Und sie nehmen auch weite Anreisen in Kauf, um dabei zu sein. „Wir haben Ticketbuchungen auch aus Holland und sogar Finnland“, berichtete Martin von Maydell vom Verein Pro Musica Activa, der mit der Unterstützung von mehr als 50 ehrenamtlichen Helfern, der regio-VHS und der zwei Hauptsponsoren OLB und EWE wieder ein Programm auf die Beine stellt, das seinesgleichen sucht.

Die Kelten kommen – Das Programm vom 25. bis 29. April

Mittwoch, 25. April
20 Uhr:
Eröffnungsabend in Hude, Klostermühle, von-Witzleben-Allee. „Die gälischen Lieder Schottlands“, Vortrag von Michael Klevenhaus, Bonn.

Donnerstag, 26. April
20 Uhr:
Dave-Allen-Hommage in Hude, Klostermühle, von-Witzleben-Allee. Ein Barhocker, ein Whisky-Glas, Zigaretten und ein Aschenbecher – Martin von Maydell präsentiert an diesem Abend einige der besten Texte des legendären irischen Komikers auf Deutsch.

Freitag, 27. April
17.45 Uhr: Whisky-Tasting (nur auf Anmeldung).
19.30 Uhr:
Konzertabend mit der Band Texu & Dougie MacLean im Haus am Bahnhof, Parkstraße, anschl. Club Session. 20 Uhr: Cèilidh im Vielstedter Bauernhaus. Ein schottisch-irischer Abend mit leichten schottischen Tänzen (Scottish Country Dance), Martin McWilliam. 23 Uhr: Gespenstergeschichten aus Schottland, Irland und Wales in Hude, Kreativzentrum, von-Witzleben-Allee, mit Martin von Maydell.

Samstag, 28. April
17.30 Uhr: Livekonzert mit der Band Pipeline, OLB-Filiale Hude, Dr.-Gustav-Thye-Straße 2/Ecke Parkstraße.
19.30 Uhr:
Konzertabend mit Causeway Trio & Ganaim in Hude, Haus am Bahnhof, Parkstraße, anschließend Club-Session.
Sonntag, 29. April
14 bis 17 Uhr:
Abschlussfest mit Bühnenprogramm, Peter-Ustinov-Schule Hude.

In familiärer Atmosphäre und zu moderaten Preisen wird in Hude ein Festival mit Livemusik, Lesungen und mehr als 20 Workshops geboten. Aufgrund persönlicher Kontakte und des guten Rufs, den die Celtic Days genießen, ist es auch diesmal gelungen, tolle Highlights zu präsentieren. So kommt Dougie MacLean, die Folk-Legende aus Schottland, in das beschauliche Hude. Er ist der Mann, der die Hymne „Caledonia“ geschaffen hat, ein Lied, das überall auf der Welt gespielt wird. MacLean füllt die Carnegie Hall ebenso wie die Royal Albert Hall. Er hat Filmmusiken gemacht, zum Beispiel für die Neuverfilmung „Der letzte Mohikaner“. Für den Abend mit Dougie MacLean gibt es nur noch wenige Karten. Martin von Maydell nennt als seinen persönlichen Favoriten auch das Causeway Trio aus Schottland am zweiten Abend, mit einer Mischung aus schottischer Folklore, Jazz und auch spanischen Einflüssen.

Aber es gibt noch viel mehr, wobei die großen Konzertabende (siehe Kasten) dieses Mal im Haus am Bahnhof und nicht im Kulturhof über die Bühne gehen, immer im Anschluss auch mit den beliebten Festival-Club-Sessions.

Einen neuen Ort gibt es auch für das Abschlussfest. Dieses Mal ist ein dreistündiges Bühnenprogramm für die ganze Familie am Sonntag, 29. April, im Forum der Peter-Ustinov-Schule geplant.

Schon gut belegt sind die mehr als 20 Workshops der regioVHS, wie der stellvertretende Leiter Hermann Konermann berichtete. Musik, Tanz und Handwerk der Kelten werden den Teilnehmern näher gebracht. Es gibt Bewährtes und Neues. Ganz besonders freuen sich die Veranstalter, dass Sophie Stephenson aus Schottland diesmal mit Scottish Step Dance neu dabei ist. Die Ausnahme-Tänzerin hatte an dem Wochenende die Wahl zwischen Hude oder Jamaika. Sie habe sich klar für Hude entschieden, berichtete von Maydell. Es hat sich eben herumgesprochen, dass das Huder Festival eine ganz besondere Atmosphäre bietet.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude