HUDE/GANDERKESEE - HUDE/GANDERKESEE/MTN - Auffallen sollen sie, die Aufkleber, die seit kurzem an Straßenschildern, Ampeln und Laternen in Ganderkesee auf die Fahrradtour „RA“ hinweisen. Und auch die Bezeichnung ist bewusst in „einer neuartigen Form“ gewählt, wie Hardy Merchel erklärte. Gemeinsam mit Siegrid Sonnenberg (beide regioVHS) hat er nicht nur die ersten Aufkleber angebracht, gemeinsam haben beide auch die insgesamt 38 Kilometer lange Tour ausgearbeitet.

Noch ist die Route bis Hude und zurück nicht komplett ausgewiesen – insgesamt sind mindestens 110 Standorte für die Wegweiser vorgesehen. Doch soll der Rundkurs, der auch als Teilstrecke von 17 bzw. 21 Kilometer gefahren werden kann, in den kommenden Tagen vervollständigt werden. „Auf jeden Fall zu Ostern soll der Weg durchgehend ausgewiesen sein“, betonen Sonnenberg und Merchel.

Zum Projekt der „Intensivierung des sanften Naherholungstourismus“ gehören neben der Radtour „RA“ drei weitere Touren: „RB“, „RC“ und „RD“. Mit dem Buchstaben-Mix habe man sich abheben wollen von den Radwegen „R1“ bis „R11“ im Landkreis und „R1“ bis „R6“ in Delmenhorst.

Und „RA“ hat mehr zu bieten als schöne Wege für Radtouristen abseits der Hauptverkehrsstraßen. Am Wegesrand liegen interessante und sehenswerte Zwischenziele: Cyprian- und Corneliuskirche, Klosterruine in Hude und Hasbruch. Der Höhepunkt ist für Merchel aber die Sandgrube im Rethorner Feld: „Ein lohnendes Ziel, das selbst ganz viele Ganderkeseer gar nicht kennen.“

Verpflegung für die Radler gibt es in zahlreichen Gaststätten entlang des Weges und in zwei Melkhüsern, die auch als Sponsoren der Tour gewonnen werden konnten. Flyer mit einer genauen Beschreibung der Radtour gibt es bei der regioVHS, im Rathaus, bei der Bücherei, bei allen beteiligten Einkehrbetrieben sowie bei „60 bis 70 Prozent der Fahrradgeschäfte in Oldenburg und Bremen“.