HUDE - „Waldgeister“ erobern am Sonntag, 2. November, das Huder Rathaus: Unter diesem Titel steht eine Ausstellung mit Werken von Wolf E. Schultz, die um 11 Uhr eröffnet wird.
Seit rund zwei Jahren befasst sich der Huder Künstler mit den „Geistern des Waldes“. „Bei einer Wanderung durch den Wald fühlte ich mich beobachtet“, sagt Schultz. Beim genauen Hinsehen sah er die Beobachter in den Borken der Bäume versteckt. „Ich beobachtete zurück und fotografierte sie“.
So entstanden hunderte Aufnahmen, die der Künstler am kommenden Sonntag erstmalig in diesem Umfang präsentiert. Neben 35 großformatigen Fotos zeigt er – nur am Tage der Vernissage – 900 weitere Bilder via Beamer, die mit aufgenommen Geräuschen aus dem Wald begleitet werden. Auch hat Schultz eine Holzskulptur erstellt, in der sich 28 Waldgeister versteckt haben sollen.
Schultz möchte auch Kinder für den Blick der Waldgeister begeistern. Erstrebenswert ist es für ihn, wenn nicht nur die Gesichter gesehen werden, sondern zeitgleich auch der Baum. Dies ist dann eine „erweiterte Sicht der Dinge“ so der Bildhauer und Fotograf.
Wolf E. Schultz hat seit 1972 über 100 Einzel- bzw. Gruppenausstellungen in Galerien, Museen und Kunstvereinen gestaltet. Bisher sind mehr als 1000 Skulpturen und Plastiken aus Holz, Stein, Bronze, Stahl, Aluminium und Kupfer entstanden. Rund 750 seiner Arbeiten stehen im privaten und öffentlichen Raum im In- und Ausland.
Die Ausstellung im Rathaus ist bis zum 21. November zu sehen.
Mehr Infos unter www.wolf-e-schultz.de
