HUDE - In der Adventszeit präsentierte sich Hudefix den Bremern auf dem Weihnachtsmarkt. Im März wird er zu Gast auf der Leipziger Buchmesse sein. Auch eine CD ist geplant.

Von Matthias Kosubek

HUDE - Hudefix, der rote Bücherwurm, anlässlich der Huder Märchentage von Peter Schlöndorff ins Leben gerufen, hat ein neues Abenteuer erlebt, und zwar im Möbelhaus Emil Backhus an der Parkstraße in Hude. Was der freche Lesekobold zwischen Möbeln und zusammen mit seinem neuen Freund, dem Holzwurm Willibald, so getrieben hat, hat er dem „Schreiberling“ Schlöndorff erzählt. Dieser hat wieder alles aufgeschrieben. Zusammen mit den bunten Zeichnungen der Illustratorin Andrea Schmidt wurde daraus das fünfte Bändchen der Hudefix-Geschichten. Es wird sicher nicht nur bei Kindern ähnlichen Anklang finden wie die vier voran gegangenen. Soll es doch inzwischen auch erwachsene Sammler geben, die sich keines der Heftchen im Pixi-Büchlein-Format entgehen lassen.

Gegen eine Schutzgebühr von einem Euro sind die neuesten Hudefix-Abenteuer ab sofort im Möbelhaus zu haben. Dort gibt es für 9,50 Euro auch den Lesekobold als Stofffigur, natürlich knallrot, mit grüner Fliege, grünem Hut und Nickelbrille. Heftchen und Figur zusammen kosten zehn Euro.

Nach einem Einführungsheftchen, in dem sich Hudefix beim Bürgerfest im Sommer vorgestellt hatte, erlebte er seine ersten Abenteuer bei Optiker Wessels, danach geisterte er im Schreibwarengeschäft Drees herum, später in der Flores-Apotheke. Dort sind auch weiterhin die Hefte mit den dort handelnden Geschichten zu bekommen.

Hielt sich die Begeisterung der Huder Geschäftsleute, das kleine rote Kerlchen für einen Monat bei sich zu „beherbergen“ anfangs noch in Grenzen (Schlöndorff musste erst Überzeugungsarbeit leisten), liegen inzwischen weitere „Einladungen“ vor, so dass die Heftchen-Reihe bereits bis zum Oktober gesichert ist. Als nächstes wird Hudefix in der Druckerei „beDruckt“ an der Parkstraße erfahren, wie die Buchstaben in ein Buch kommen. Im März wird er dann im Car Wash-Center von Sven Niggemann einen Waschbären kennen lernen. Die Einladung zu diesem Besuch kam übrigens per E-Mail.

Hudefix ist inzwischen auch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. So hat ihn Schlöndorff auf dem Bremer Weihnachtsmarkt vorgestellt, wo er auch in diesem Jahr wieder vier Wochen lang seine Schnoor-Häuschen verkauft hat.

Im März wird Schlöndorff Hudefix-Bändchen auf der Buchmesse in Leipzig einem breiteren Publikum vorstellen. Bis dahin soll auch eine CD erscheinen, auf der neben Hudefix-Geschichten auch Animationen und die Hudefix-Erkennungsmelodie zu sehen und zu hören sind. Diese wurde von Torben Müller, Inhaber der Kunst- und Musikschule „Art Crescendo“, komponiert.

Die Zusammenarbeit mit der Grafikerin Andrea Schmidt, so Schlöndorff, mache richtig Spaß.

Übrigens werden die Huder Fantasie- und Märchentage im Herbst 2006 eine Neuauflage erfahren, und zwar im Rahmen des regionalen Gartenkulturmusikfestivals.

Mehr Infos unter www.hudefix.de