HUDE - Mit dem Film „In & Out“ startete vor zehn Jahren die Geschichte des Huder Impuls-Kinos, damals noch als „Kinoclub“. Mittlerweile ist das Kino eine feste Institution für die Huder Kino-Freunde. Zum Jubiläum boten die Organisatoren etwas Besonderes: Eine lange Kinonacht mit dem Film „Ossis Eleven“, der deutschen Variante von Steven Sonderberghs Gauner-Komödie „Oceans Eleven“. Das Original wurde im Anschluss gezeigt. Zwischen den Filmen bot sich den Huder Cineasten Gelegenheit für einen Imbiss und ein Gespräch unter Kino-Experten.
Die Organisatoren freuen sich sehr über das Jubiläum des Kinos. Erfolge wie der gute Besuch bei „Kirschblüten“ vergangenen Mittwoch – es kamen 56 Besucher – zeigten, dass das Kino auf dem richtigen Weg sei, sagt Carola Thurow, zweite Vorsitzende bei Impuls. Sie lobt den ehrenamtlichen Einsatz von Olaf Budde, der seit Beginn an die Regie im Kinoprogramm führt. Bei der Organisation wird er von einem achtköpfigen Team unterstützt.
Wer am Freitag keine Zeit hatte, die lange Kinonacht zu besuchen, dem bietet sich an diesem Dienstag um 20 Uhr die Gelegenheit, den Film „Ossis Eleven“ im Forum der Peter Ustinov Schule zu sehen. Der Eintritt kostet vier Euro.
Auch eine weitere Kinonacht ist geplant. Thema ist dann Clint Eastwood. Am Sonnabend, 15. November, zeigt das Impuls-Kino die Filme „Die Brücken am Fluss“ und „Million Dollar Baby“. Beginn ist um 19 Uhr. „Wir sind noch am ausprobieren, um welche Uhrzeit die Kinonacht am besten angenommen wird“, sagt Carola Thurow. Auf jeden Fall sei geplant, weitere Kinonächte zu veranstalten. Auch eine Klassikerreihe mit Filmen wie „Casablanca“ schwebt den Organisatoren vor. „Wir wollen ein buntes Programm für alle bieten, und das zu einem fairen Preis“, fasst Olaf Budde das Konzept des kommunalem Kinos zusammen.
