HUDE - Für jede Menge Furore sorgte Karl Chaos am Dienstag im Kindergarten Villa Kunterbunt. In der Puppenstadt zerstörte er sämtliche Ampelanlagen und machte das Überqueren von Straßen und Kreuzungen fast unmöglich. Die Pädagogische Puppenbühne der Polizeidirektion Oldenburg war mit dem Verkehrserziehungsstück „Ampelchaos in der Puppenstadt“ zu Gast im Kindergarten. Etwa 80 Kinder zwischen vier und sechs Jahren sahen sich die Aufführung der Polizeipuppenspieler Bianka Stutz und Jürgen Paul an.
Wie die „Orgelpfeifen“ saßen sie da und halfen Jürgen Paul und Polizeihund Wuschi, Karl Chaos zu schnappen. Dabei lernten sie auf spielerische Weise, dass man vor dem Überqueren einer Straße mehrfach nach links und rechts sehen muss und nur, wenn die Ampel grün zeigt gehen darf.
Seit 16 Jahren existiert die Puppenbühne. Die Nachfrage sei sehr groß, berichtet Jürgen Paul. Über Jahre hinweg sei die Bühne ausgebucht – in Cloppenburg müssen sich Schulen und Kindergärten jetzt anmelden, um in sieben Jahren eine Aufführung genießen zu können, nennt er ein Beispiel.
In der Villa Kunterbunt waren die Polizeipuppenspieler zuletzt vor vier Jahren. Kindergartenleiterin Cornelia Sohl findet es gut, dass mit den beiden Polizisten auch mal andere Personen in den Kindergarten kommen und den „Kleinen“ mit den Verkehrsregeln etwas Lebenswichtiges vermitteln. „Die Aufführung stellt eine schöne Abwechslung zum Alltag dar“, sagt sie.
