HUDE - Der Konzertabend am Freitag mit Lou Dynia im Forum der Huder Peter-Ustinov-Schule bot hervorragende Unterhaltung. Mit leisen akustischen Arrangements brachte der Musiker die Stücke auf den Punkt. Es waren zum Teil emotionale Lieder, die die Zuhörer in eine ruhige Stimmung versetzten.
„Es war gut, dass wir noch die Aula in der Schule bekommen haben“, freute sich der Künstler. Ursprünglich hätte das Konzert in der Klostermühle stattfinden sollen, die dann aber doch nicht zur Verfügung stand. Ob das nun der Grund war, weshalb nur rund 30 Fans den Weg dorthin fanden, darüber lässt sich nur spekulieren. Doch diejenigen, die an diesem Abend dabei waren, kamen auf ihre Kosten. Lou Dynia verstand es, mit den Saiten seiner Gitarre musikalische Bilder zu malen.
Mit seiner handgemachten Musik hat sich Dynia eine bundesweite Fangemeinde erspielt. Eigens für das Konzert aus Hamburg angereist war Mariska Hipolit. Ebenso Kristin Vortkamp und Lea Möller, beide aus der Stadt Stadtlohn (Kreis Borken): „Wir sind von der Musik sehr angetan und haben schon viele Konzerte von ihm besucht. Vor allem mit seiner Stimme reißt er das Publikum mit. Es ist einfach klasse, was er mit seiner Musik rüberbringt“, schwärmten die beiden Frauen. Mit dabei war auch Daniel Alwas aus Dühren, der den Musiker aus Bochum kennt.
Seit zehn Jahren steht Lou Dynia auf der Bühne. Meist tritt er zusammen mit dem aus Hude bekannten Musiker Arndt Baeck und Band auf, der sich an dem Konzertabend noch ans Klavier setzte und zusammen mit Lou Dynia einige Stücke zum Besten gab. Bereits am 15. Dezember treten die Beiden im Stadttheater in Bocholt auf.
