HUDE - In die St. Elisabeth-Kirche waren Karl-Heinz Georgi, Tobias Hasselt, Gerd Fischer, Gunter Navratil, Dirk Lehmann, Jürgen Schubert, Ulf Lehmann, Ralf Weiner, Ralf Götz, David Chribb und Gerhardt Hundt am Mittwochabend gekommen. Im Gepäck der elf Männer vier Trompeten, vier Posaunen, ein Horn, eine Tuba und eine Pauke. Weihnachtliche Bläsermusik wollten sie spielen und mehr als 100 Besucher zuhören.

Kein Wunder, bilden die Musiker doch das Blechbläserensemble des Gewandhausorchesters Leipzig. „Wir mussten sogar noch Stühle aufstellen“, berichtet Renate Bolte vom Huder Kulturverein Impuls. Zusammen mit der Volksbank Ganderkesee hatte der Verein die Musiker nach Hude eingeladen. Wie sich herausstellte, ein toller Erfolg: „Die Menschen wurden vom Namen und von der Qualität, die sie damit verbinden, angezogen“, sagt Bolte. Und seien nicht enttäuscht worden.

Neben Henry Purcells „Trumpet Tune and Air“ hörten sie etwa Giovanni Gabrielis „Venezianische Partita“ und Francois André Philidors „March de Timbales“. Weihnachtlich wurde es mit Michael Praetorius’ „Advent Hymnus“ und Johannes Eccards „Vom Himmel hoch da komm’ ich her“. Nach der Pause spielten die Musiker aus Leipzig unter anderem Roger Harveys Bearbeitung des Traditionals „Ding Dong Merrily on High“ und Engelbert Humperdincks „Kleine Suite“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“. Mit der Zugabe „Es ist ein Ros’ entsprungen“ verabschiedete sich das Ensemble.

„Das war wirklich ein schöner Konzertabend“, resümiert Renate Bolte. Gerne würde der Kulturverein ein Konzert mit solchen Künstlern wieder veranstalten. „Allein können wir uns das aber nicht leisten.“

Eigentlich war das Veranstaltungsjahr für Impuls schon abgeschlossen, nun gibt es aber doch noch eine Zugabe: Am Freitag, 21. Dezember, gastiert Mathias Kopetzki mit „Nacht, mehr denn lichte Nacht“ in der St. Elisabeth Kirche. Unterstützt wird er bei seiner Lesung von Veronika Skuplik (Barockgeige).