HUDE - HUDE/TW - Seit zweieinhalb Jahren sind Ruben Vedder (5), Emmie Braun (8) und Julia Herrmeyer (9) Schüler der Huder Kunst- und Musikschule ArtCrescendo. Als Anerkennung bekamen die „Schüler der ersten Stunde“ jetzt von Kunstlehrerin Sabine Janssen Geschenke überreicht. Emmie und Ruben freuen sich über ein Skizzenbuch sowie Pastellkreide bzw. zwei Kilogramm Knete. Julia Herrmeyer war bei der Übergabe verhindert und bekam schon zuvor Aquarellfarben geschenkt.

Emmie Braun wurde damals von ihrer Mutter bei „ArtCrescendo“ angemeldet. Seitdem ist die Achtjährige mit viel Spaß dabei: „Das ist hier richtig toll.“ Stolz erzählt sie, dass schon Bilder von ihr im Kulturhof ausgestellt wurden.

Der fünfjährige Ruben kam bereits mit dreieinhalb Jahren zur Kunstschule. „Es ist toll, die Kinder von Anfang an mitzuerleben“, sagt Sabine Janssen. Gefragt, was er am liebsten macht, antwortet Ruben sofort: „Etwas bauen!“ Janssen erklärt: „Die Kinder kommen meist schon mit eigenen Ideen hierher und ich unterstütze sie dann bei der Umsetzung. Natürlich klappt nicht immer alles. Aber es ist sehr wichtig, die Kreativität der Kinder zu fördern. Ich setze ihnen nichts Fertiges vor, und es gibt hier auch keinen Konkurrenzkampf wie etwa in der Schule.“

Sabine Janssen möchte ab sofort gerne jedes Jahr unter einem anderen Motto Anerkennungen aussprechen. Die Kunstschule hat inzwischen über 60 Schüler, „und sie haben es alle verdient“, sagt die Kunstlehrerin.

Vor kurzem wurden neue Kapazitäten für mehr Schüler geschaffen und ab sofort ist auch die Unterstützung bei der Mappenvorbereitung von angehenden Kunst- und Designstudenten im Angebot.

Für die rund 250 Schüler der Musikschule unter Leitung von Torben Müller wurden jetzt neue Instrumente und Ausstattung angeschafft. Darunter sind ein E-Piano, neue Becken für die Schlagzeuge, ein digitales Aufnahmegerät und hochwertige Mikrofone. Ab diesem Jahr wird auch Flötenunterricht angeboten.

Im Herbst sind wieder eine Ausstellung von der Kunstschule sowie ein „Special“ der Musikschule geplant. „Wir werden entweder Vorspiele organisieren oder professionelle Aufnahmen mit den Schülern machen“, sagt Torben Müller. Kunstlehrerin Sabine Janssen betont: „Auch wer jetzt bei uns anfängt, kann noch bei der Ausstellung im Herbst mitmachen.“

Beide bedanken sich ausdrücklich für das nette und freundliche Klima in der Musikschule bei den Schülern und ihren Eltern. „Eine Schule lebt von ihren Schülern“, sagt Jansen. „Bei uns ist die Stimmung einfach gut.“ Müller ergänzt: „Es ist ein Wechselspiel von Geben und Nehmen.“