HUDE - Etwa 15 Zuhörer haben am Mittwochabend an der Lesung in der Huder Remise teilgenommen, bei der erstmals ein deutscher Klassiker präsentiert wurde. Anlässlich des 250. Geburtstags von Friedrich Schiller, im „Schillerjahr“, präsentierte der Autor Hans-Jürgen Schmelzer aus Hameln sein Buch mit dem Titel: „Der verlorene Sohn des schwäbischen Herodes“.
Bevor er sich dem Buch widmete, sagte er den Zuhörern, dass er Schiller zu Dank verpflichtet sei. „Er hat mir den Zugang zu meinen Schülern verschafft und gesichert“, sagte der ehemalige Deutschlehrer. Nach einer kurzen Reise in Schillers Leben begann er mit der Lesung.
Inge Ried, eine Autorin aus Hude, moderierte den Abend und kündigte nach dem „großen Biografen in der Runde“, der sich unter anderem Brahms, Hesse und Fontane gewidmet hat, den zweiten Autor an. Thorsten Lindemann las aus seinem jüngsten Roman „Aufgehangen“. Der Titel versprach Spannung und Grausen und war, wie der Autor betont, „eine Spurensuche nach sich selbst“, die bei den Zuhörern gut anzukommen schien.
Zudem las Krimhild Stöver, Landesvorsitzende des Verbandes Freier Deutscher Autoren, aus einer Künstlerbiografie über den Maler Jan Oeltjen, den es im Laufe seines Lebens (1880-1968) aus dem Oldenburgischen über München, Wien und die Steiermark nach Slowenien verschlug, wo er ein bedeutendes Alterswerk schuf.
Die nächste Lesung findet am Mittwoch, 6. Mai, wie immer von 19 bis 21 Uhr in der Huder Remise statt.
