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Lesung Schriftstellerin Usch Luhn begeistert mit Handpuppe

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HUDE - Knapp 30 Kinder der vierten Klasse rutschten ungeduldig auf ihren Stühlen im Huder Martin Luther Gemeindehaus hin und her. Sehnsüchtig warteten sie darauf, dass Autorin Usch Luhn endlich aus ihrem neusten Werk „Maxi und ein Fisch mit Fernweh“ vorliest. Ermöglicht hatte Gerburg Schaller von der Buchhandlung „Lesen & Mehr“ diese Lesung anlässlich des Welttag des Buches.

Gelungene Imitationen

Und das zu Recht, denn schließlich erweckte Luhn ihre zwölfjährige Maxie Hauptfigur zum Leben. Gelangweilt und genervt zog sie wie ein echter angehender Teenager die Worte in die Länge, imitierte eine aufgeregte Mutter und trug auch schonmal krächzend den Text einer sprechenden Krähe, Herr Schiller genannt, vor.

Im Buch geht es darum, dass Maxies Familie eine Tierklinik in der Nachbarsvilla einrichten will. Als die Pläne zerschmettert werden und die neuen Nachbarn die Gartenmauern ruinieren und Eddy, den Esel beleidigen, droht Krieg. Der fällt jedoch mit einem mit Senf präparierten Kuchen, Springmäusen und anderen Tierchen nicht besonders aggressiv, dafür umso lustiger aus.

Für zusätzlichen Spaß während der Lesung sorgte Luhn mit der Handpuppe von Eddy, dem Esel. Fasziniert vom „sprechenden Esel“ lauschten die Jungs und Mädchen der vierten Klasse gebannt der Geschichte rund um Maxies Probleme, die erst richtig anfangen, als der neue Nachbar Herr Pfeffer und Maxies Mutter damit anfangen, sich zuduzen.

Persönlicher Hintergrund

Dabei stellte Luhn nicht nur ihr Buch in den Vordergrund, sondern verriet auch private Details. Usch Luhn wuchs „ein bisschen so wie Heidi“ in der Steiermark in Österreich auf – „in einem Dorf halb so groß wie Hude“, wusste sie die Jungs und Mädchen einbeziehen.

Ursprünglich studierte Luhn Kommunikationswissenschaften in Berlin und arbeitete mehrere Jahre beim Radio und im Kinderfernsehen. Mittlerweile sind von ihr über 50 Buchtitel erschienen.

NWZ

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