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Musik Celtic Days unterhalten mal laut, mal zart

Gabriele Bode

Hude - Zwei ausverkaufte Konzerte, ein buntes Programm mit unterschiedlichsten Workshops und jede Menge zufriedene Teilnehmer, die nicht nur aus dem Umland, sondern aus Thüringen, Frankfurt, Finnland, der Schweiz und vielen anderen Orten herbeigeströmt kamen – für Alfred Janßen gibt es nach der großen Abschlussveranstaltung der 11. Celtic Days viele Gründe zufrieden zu sein. Janßen gehört zu den Ideengebern und Mitbegründern des Festivals rund um die „keltische Sichel“, wie er Irland und Schottland nennt.

Pub-Besuch entscheidet

Nach einer Schottlandreise im Jahr 2001 entdeckte er unterwegs durch Zufall eine verstaubte, alte Fiddle, die er sich in Edinburgh fertigmachen ließ. Die Zeit nutzte Janßen für einen Pub-Besuch, wo ihn eine Bodhran-Spielerin faszinierte. Und so fing eigentlich alles langsam an: Zuhause erlernte er das Spielen dieser keltischen Trommel. Janßens Interesse an Irish und Scottisch Folk wuchs immer mehr, bis nach der Gründung des Vereins Pro Musica Activa e.V. 2005 die ersten Celtic Days in Hude stattfanden.

Ohne den Kulturetat der Gemeinde zu schmälern, wird das Festival, das in den umliegenden Hotels für volle Betten sorgt, seitdem auf die Beine gestellt, erzählt Janßen nicht ohne Stolz. Ganz besonders froh ist er darum über die breite Unterstützung, die es von rund 60 ehrenamtlichen Helfern gibt sowie über die finanziellen Zuwendungen der Oldenburgischen Landesbank und der EWE-Stiftung, ohne die alles gar nicht möglich wäre.

Fast 30 Workshops

Aus den anfangs drei Workshops sind im Laufe der Zeit knapp 30 geworden. Von Anfang an dabei ist Angelika Berns, die am Sonntag zusammen mit Siobhan Kennendy mit Gesang oder Hornpipe auf der Bühne begeisterte. Natürlich durften dort auch Dudelsäcke und Kilts nicht fehlen. Dozent Victor Besch bewies mit seinem Ensemble, dass das normalerweise in Kampflautstärke ertönende Instrument auch anders kann.

Weitaus zarter waren die Klänge, die Nadia Birkenstock ihrer Harfe entlockte. Anders als in den Vorjahren, als schon bis zu 14 Workshopteilnehmer gemeinsam bei der Abschlussveranstaltung musizierten, hatte die Dozentin dieses Mal einen Soloauftritt.

Die 11. Celtic Days hatten am Freitagabend vor ausverkauftem Haus stimmungsvoll begonnen. Die Band Texu und die Folk-Legende Dougie MacLean begeisterten mit ihren Auftritten die Zuhörer. Das Abschlussfest der Celtic Days fand bei freiem Eintritt und mit einem großen, dreistündigen Bühnenprogramm in der Peter-Ustinov-Schule statt.

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