HUDE - „Hammer!“, mehr Worte bekommt Nicolas Nitsche nicht heraus. Es ist 22 Uhr und mehr als hundert Besucher drängen sich ins Bistro „Zirkel“ (Am Klüterort) und feiern die neue Konzertreihe „Afterwork Session“, die mit dem Musiker Daniel Bremer alias Letterbox Salvation einen fantastischen Start hinlegt.

„Ich bin völlig aufgeregt, aber das wird der Kracher“, hatte Nitsche vorher angekündigt, und er behielt Recht: Die von ihm und Ulf Hedenkamp organisierte Veranstaltung kam bei perfektem Sommerwetter bei Musiker und Publikum richtig gut an. Die ganze Woche über hatten beide die Veranstaltung genau durchorganisiert, Technik, Licht und Bühne aufgebaut, Flyer gestaltet und verteilt und das Plakat für die Bühne in Handarbeit erstellt.

Andrea, Christian und Frank wollen „eigentlich nur hier essen“, sind dann aber positiv überrascht von der Musikeinlage. „Im nächsten Monat kommen wir sicher wieder“, kündigt Andrea an. Simon Deutz, seit Jahren mit Daniel „Brooma“ Bremer befreundet, ist auch begeistert von der Stimmung. „Ich freu’ mich auf die Songs von seinem neuen Album“, erklärt er.

Die spielt der Oldenburger Singer/Songwriter souverän und schafft es, nur mit seiner Gitarre und seiner Stimme die Besucher zu begeistern. Songs, wie „If a heart could think“ oder eine Cover-Version von Outkasts „Hey ya“ überzeugen schlicht und einfach.

Publikum, Musiker und Organisatoren sind nach einer „Afterwork Session“ bis in die späten Abendstunden vollends zufrieden: „Die nächsten vier Monate sind schon ausgebucht“, freut sich Nicolas Nitsche. Im nächsten Monat, am 24. Juni, können sich die Huder die Oldenburger „David und die Kernigen“ kennen lernen, die sich in Hude zum ersten Mal die Ehre geben. Gegründet vom Singer-Songwriter David Kern fährt die Truppe handgemachten Akustik-Pop auf, der vermutlich wieder das Bistro „Zirkel“ füllen wird.