HUDE - Red kein Blech, spiel es lieber – das beherzigen am Sonnabend, 3. September, mehr als 300 Bläserinnen und Bläser aus der evangelisch-lutherischen Kirche Oldenburg, die am Landesposaunentag in Hude teilnehmen. „Unter guten Vorzeichen“ lautet das Motto des Treffens, das zuletzt vor vier Jahren in Varel stattfand. Mit dabei sind auch 15 Mitglieder des Bläserkreises der Kirchengemeinde Hude unter der Leitung von Alexander Potiyenko. Ebenfalls ein Heimspiel haben die Jungbläser der Kirchengemeinde Holle-Wüsting: „Alle 16 wollen teilnehmen“, freut sich Leiterin Susanne Herzer. Zudem wirken auch Teile des Holler Posaunenchores mit.
Unter den Angemeldeten sind rund 60 jugendliche Anfänger am Instrument, berichtet Landesposaunenwart Christian Strohmann. Weiterhin beteiligen sich mehr als 100 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Landessingwart Gebhard von Hirschhausen an der Veranstaltung.
„Ständchen“ im Ort
Musiziert wird in der Schule am Huder Bach (Vielstedter Kirchweg). Nach dem Eintreffen der Teilnehmer gibt es eine Andacht. Bürgermeister Axel Jahnz spricht ein Grußwort. Zwischen 10 und 11 Uhr schwärmen die Teilnehmer in kleinen Gruppen aus, um in Hude und in Wüsting jeweils 15 bis 20 Minuten lang Kostproben ihres Könnens zu geben: In Hude ist das „offene Musizieren“ bei Marktkauf, bei der Flores-Apotheke, beim DRK-Seniorenzentrum und bei Aldi geplant, in Wüsting erklingt ein „Ständchen“ am NP-Markt.
Ab 11.15 Uhr steht ein Workshop mit Traugott Fünfgeld aus Baden auf dem Programm. Er wird bekannte und unbekannte Kompositionen mit den Bläsern erarbeiten. „Traugott Fünfgeld zählt derzeit zu den angesagtesten Komponisten in der Posaunenarbeit“, so Christian Strohmann. Die Ergebnisse der gemeinsamen Probenarbeit werden bei der Schlussveranstaltung um 17 Uhr in der Peter-Ustinov-Schule zu hören sein. Daran wirken auch die Sänger mit, die von 14.30 bis 15.45 Uhr mit Gebhard von Hirschhausen proben. Jugendlichen Bläsern wird von 11 bis 13 Uhr Spiel und Spaß geboten, danach folgen eine Orchesterprobe und die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung.
Konzert am Vorabend
Bereits am Vorabend am Freitag, 2. September, beginnt das Fest mit einem Eröffnungskonzert des Auswahlchores des Posaunenwerkes in der evangelischen Kirche. Der Auswahlchor ist ein Ensemble, das zur Zeit aus sechs Trompeten, vier Posaunen und einer Tuba besteht. Diese ambitionierten und engagierten Laienbläser der Oldenburger Kirche widmen sich unter der Leitung von Landesposaunenwart Christian Strohmann der exemplarischen Darstellung der gesamten Bandbreite der Musik für Posaunenchöre. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche. Der Eintritt ist frei.
