Hude - Ein herzlicher Empfang wurde am Donnerstagabend 35 Gästen aus der italienischen Partnergemeinde Fiume Veneto bei ihrer Ankunft in Hude bereitet. Die Freunde aus Italien, die zuvor schon Regensburg und Dresden einen Besuch abgestattet hatten, trafen aufgrund von Autobahnstaus mit Verspätung ein. Zur Stärkung war aber schon der Grill in Betrieb. Unter dem Motto der „Der Anfang einer wunderbaren Freundschaft“ hatten die gastgebenden Proseccohexen beim Abendessen einen Bilderrückblick mit vielen Impressionen aus früheren Begegnungen vorbereitet.
Ebenfalls nach Hude gereist ist Jessica Canton. Sie ist seit Mai 2018 neue Bürgermeisterin in Fiume Veneto und nutzt die Gelegenheit, die Gemeinde Hude und ihren deutschen Amtskollegen Holger Lebedinzew erstmals kennenzulernen. Bis Samstag bleibt Jessica Canton in Hude.
Schon nach der Ankunft am Donnerstag, Canton kam mit dem Flieger, machte Lebedinzew mit ihr eine erste Rundreise durch die Gemeinde, zeigte ihr unter anderem die Gewerbegebiete Altmoorhausen und Holler Neuenwege und das Rathaus. Auch der Kulturhof an der Parkstraße als kulturelles Zentrum und Ort der Begegnung wurde besichtigt. Anja Peters und Arthur Wiaderek übernahmen die Führung durch das Haus.
Es sei ein sehr herzlicher Empfang gewesen, sagte Jessica Canton über ihre ersten Eindrücke. Sie zeigte sich ebenso wie ihr Kollege Holger Lebedinzew überzeugt, dass man noch viel voneinander lernen könne.
Besonders am Herzen liegt der Bürgermeisterin der Jugendaustausch. Es sei für junge Leute sehr wichtig, die Menschen in anderen Ländern kennenzulernen. Hier sei man mit den regelmäßigen Begegnungen zwischen Schülerinnen und Schülern aus Hude und Fiume Veneto schon auf einem sehr guten Weg. Auch den sportlichen und kulturellen Austausch würde Jessica Canton gerne wieder stärker beleben, sagte sie auf Englisch. Darüber werden Gespräche geführt. An diesem Freitag nimmt Jessica Canton an dem Programm, das die deutschen Gastgeber vorbereitet haben teil und besucht mit Gästen und Gastgebern das Museumsdorf in Cloppenburg. Während für die Bürgermeisterin das Programm am Samstag endet, geht es für die anderen Gäste weiter mit Besuchen in Hannover und auf der Meyer-Werft in Papenburg, bevor sie am Montagabend die Heimreise mit dem Bus antreten.
