HUDE - Gute Resonanz: 600 Besucher sahen die Ausstellung „Echt Fair“ zum Thema Gewaltprävention im Kulturhof. Die Schau war vom 1. bis zum 12. November zu sehen. In dieser Zeit kamen 29 Schulklassen der Peter-Ustinov-Schule und der Förderschule Vielstedter Straße. Sie wurden von Mitarbeitern des Kulturhofes und Mitgliedern des Präventionsrates begrüßt.
Umgang mit Konflikten
Die Mädchen und Jungen informierten sich nicht nur, sondern wurden selbst aktiv: Nach einer Einführung füllten sie Arbeitsblätter zum eigenen Umgang mit Konflikten aus, machten Spiele zur Teamfähigkeit und bekamen Informationen über Beratungsstellen in der Region.
Jede Gruppe, unterteilt nach Jungen und Mädchen, wurde individuell drei Stunden begleitet. Die Lehrkräfte erhielten Material zur Vertiefung des Themas im Unterricht. Die Ausstellung „Echt Fair“ war so konzipiert, dass jeder Besucher aktiv zum Thema Gewalt Stellung beziehen konnte. Magnettafeln, Hörbeispiele und Ratesäulen ermöglichten einen interaktiven Zugang, den die Jugendlichen in Gruppen nutzten.
Langfristige Aktionen
Bereits vor fünf Jahren hatte der Huder Präventionsrat eine ähnliche Ausstellung mit dem Schwerpunktthema „Sexuelle Gewalt“ für Grundschüler gezeigt. Auch damals erhielt jeder Besucher eine sogenannte „Notfallkarte“ mit den Telefonnummern verschiedener Beratungseinrichtungen. Einige der Schüler erinnerten sich bei dem aktuellen Besuch an diese Aktion. Zwei der Schüler hatten sogar die alte „Notfallkarte“ noch immer in der Brieftasche. Für die Präventionsbeauftragte Birgit Lohmann-Liebezeit ein Zeichen, wie wichtig langfristig angelegte Information und Prävention sind. Wichtig sei es auch, dass Umfeld der Kinder einzubeziehen. Die Ausstellung wurde daher durch zwei Abendveranstaltungen für Eltern und Erzieher ergänzt.
Im Kulturhof sollen auch in Zukunft Angebote zur Gewaltprävention gemacht werden. Informationen zu Beratungseinrichtungen liegen kostenlos aus. Weitere Informationen bei Birgit Lohmann-Liebezeit, Telefon 0 44 08/92 31 56.
