HUDE - „Lieder in Luv und Lee“, die bekamen die Besucher des ersten Huder Shantychor-Festivals am Sonntag reichlich zu hören. Die unnachahmliche Sprache der Seefahrtsliebhaber lockte sehr viele Besucher in die Halle am Huder Bach. Bereut haben werden sie es nicht, acht Chöre überzeugten mit ihren sängerischen Qualitäten.
Nach Grußworten vom ersten Vorsitzenden des Huder Shantychores, Fritz Meyer, eröffnete Schirmherr und Bürgermeister Axel Jahnz um 10.30 Uhr das maritime Musikfestival. Die Sänger und Musiker sorgten anschließend für einen regelrechten Shanty-Marathon auf zwei Bühnen. Unter den Gästen in der Huder Musik-Halle fanden sich der Shantychor Oldenburg, die Beckedorfer Schifferknoten, der Winschoter Shantykoor Maritiem, der Stedinger Shantychor, der Shantychor Osterholz-Scharmbeck, der Schifferchor Rekum und der Seemannschor Vegesack. Nacheinander gaben sie sich die Mikrofone in die Hand und unterhielten die voll besetzte Halle mit eingängigen und originellen Seemanns-Liedern.
Die Gastgeber hatten im Vorfeld dafür gesorgt, dass sich auch die Optik hinter dem akustischen Genuss nicht verstecken musste: Inmitten der bunt im maritimen Stil dekorierten Halle feierten hunderte Besucher und Fans die Gesangskunst der vielfältigen Chöre.
Bis zum großen Finale sangen die acht Chöre abwechselnd auf zwei Bühnen für das begeisterte Publikum. Dann taten sie sich aber alle zusammen und sangen geschlossen die Shantys „Adios Muchachos“ und „Leinen los“. Und auch die lautstark geforderte Zugabe, das „Friesenlied“, ließen für Shanty-Freunde keinen Zweifel: Es wird sicherlich nicht das letzte Shantychor-Festival in der Gemeinde gewesen sein.
