HUDE - Lesepaten sollen in Hude Kindern mit geringer Lesefähigkeit dabei helfen, die Welt der Bücher für sich zu entdecken. Die Arbeitsgruppe „Gesundheit und Soziales“ des Huder Präventionsrates hat dieses Thema am Mittwoch diskutiert.
In vielen Städten haben Lesepatenschaften bereits Schule gemacht. In Ganderkesee läuft die Organisation beispielsweise über die Freiwilligenagentur. In Hude soll der organisatorische Aufwand möglichst gering gehalten werden, da auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werden kann. So nahmen an der Sitzung der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Soziales“ auch Vertreterinnen der Hausaufgabenhilfe im Kulturhof und der Bücherei teil.
Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass eine Lesepatenschaft für Kinder mehr beinhaltet als kognitive Leseförderung. Die sozialen Aspekte wie füreinander da zu sein, das Zuhören und den Kindern die Welt erklären sollen zur Patenschaft dazu gehören. Das Angebot richtet sich an Kinder, die im häuslichen Bereich wenig gefördert werden. Eine fachliche Supervision ist durch Mitglieder der Gruppe, die aus psycho-sozialen Berufsfeldern kommen, möglich.
Die Lernberaterin Ingrid Schoof erläuterte in der Sitzung der Arbeitsgruppe die verschiedenen Stufen des Lesen-Lernens und mögliche Ursachen für Störungen. Regina Gutzke ergänzte die Ausführungen aus ihrer Praxis als Förderschullehrerin und stellte entsprechende Literatur für Kinder aller Altersgruppen vor.
Ziel des Präventionsrates ist es, Kindern Anreize zum Lesen zu geben, den Zugang zur Wissensvermittlung zu erleichtern und die Fantasie anzuregen. Wer selbst Lesepate sein will, ist zur nächsten Sitzung des Arbeitskreises im Kulturhof am 28. April, 18 Uhr, eingeladen. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Präventionsbeauftragten Birgit Lohmann-Liebezeit, 04408/921385.
Startschuss fällt am 14. April
