HUDE - Urlaub und Erholung in Hude haben Qualität – dafür bürgt das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Eine von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode unterschriebene Urkunde, die der Gemeinde die Zertifizierung nach den verschärften Kriterien der neugefassten Kurortverordnung bescheinigt, übergaben Carsten Seyfarth und Jeanette Bergner von der Regierungsvertretung Oldenburg am Mittwoch Bürgermeister Axel Jahnz.
„Hude hat sich diese Auszeichnung absolut redlich verdient“, konstatierte Seyfarth. Der „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ werde von vielen Akteuren im Ort getragen. „Politik und Touristik-Palette ziehen an einem Strang“, lobte Seyfarth. Aus Sicht der Regierungsvertretung macht der „Dreiklang“ aus Natur, Kunst/Kultur und Sport den Erholungsort aus. Auch das ehrenamtliche Engagement sei positiv aufgefallen. Seyfarth erinnerte daran, dass Hude erstmals vor 36 Jahren als Erholungsort anerkannt worden sei. Nun ist die Gemeinde die erste Kommune im Landkreis Oldenburg, der nach der neuen Kurortverordnung diese Auszeichnung zuteil wird. Das Gütesiegel stehe für eine „Qualitätssteigerung im Sinne des Gastes“, so Seyfarth. Er lobte auch die „gute regionale Zusammenarbeit“.
„Froh und glücklich“ über die Auszeichnung zeigte sich Kerstin Sonka für die Huder Touristik-Palette. Das Prädikat „Erholungsort“ sei für das regionale Marketing „wunderbar“, freute sich die stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverbandes Wildeshauser Geest, Iris Gallmeister. Landrat Frank Eger kündigte weitere gemeinsame Anstrengungen in Sachen Tourismusförderung an: „Da ist was im Rohr.“ Die Huder Auszeichnung sei geeignet, um die „Schlagkraft“ zu erhöhen.
Diesen Weg weiterzugehen, darin bestärkte Carola Havekost, Geschäftsführerin im Bereich Handel, Dienstleistung und Tourismus bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), die Gemeinde. Denn Hude habe „sehr viel Potential im Tourismus“. Sie stellte eine Verknüpfung mit dem Einzelhandelskonzept her, das bewusst die Attraktivität des Kernortes stärke. Das komme auch dem Tourismus zugute: „Kein Gast will Leerstände sehen.“ Das Prädikat helfe mit, Investitionen auszulösen, meinte der Huder Wirtschaftsausschuss-Vorsitzende Heiko Aschenbeck.
Bürgermeister Axel Jahnz registrierte die „Lobeshymnen“ mit großer Freude, will sich aber auf den Lorbeeren nicht ausruhen: „Stillstand wäre Rückschritt.“
